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Eine wohlverdiente Feier für bewiesenen Zusammenhalt

Fast alle der 77 ehrenamtlichen Helfer waren da – Maßnahme mit Vorzeigecharakter

Das Projekt ‚Taubert-Wiese‘ ist neben der neuen Holzkegelbahn ein Ensemble mit Kneippbereich, Rastplatz und ökologischem Kinderspielplatz, welches im Rahmen der Dorferneuerung vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert wird und bereits jetzt als Vorzeigeobjekt gilt. Ein ausschlaggebender Grund dafür ist, dass die begrenzten Fördermittel entsprechende Eigenleistungen vor Ort erforderten, die anfangs schier nicht zum Bewältigen erschienen. Jedoch durch die perfekte Koordination von der Gemeinderätin Bianka Fechter konnten bislang insgesamt 77 Helfer gewonnen werden, die entsprechend eingeteilt wiederum perfekte Vorarbeiterleistungen in ihrer Freizeit vollbrachten. Begonnen hatten die Arbeiten letztes Jahr im Oktober und der größte Teil ist nun verrichtet. Nach den restlichen Bepflanzungen im kommenden November, sollen im Frühjahr noch alle Spielgeräte aufgestellt werden und das Projekt ‚Taubert-Wiese‘ ist somit in absehbarer Zeit für alle Besucher zugänglich.

Als kleinen Dank für den persönlichen und ehrenamtlichen Einsatz aller Helferinnen und Helfer, hatten die Verantwortlichen der Gemeinde Gleißenberg letzten Samstag zu einer Feier in die Holzkegelbahn eingeladen. Es waren erfreulicher Weise fast alle Beteiligten der Einladung gefolgt und der örtlich Beauftragte der Dorferneuerung, Vizebürgermeister Wolfgang Daschner, konnte dazu auch noch den Projektleiter vom Amt für ländliche Entwicklung, Bauoberrat Werner Bachseitz, begrüßen. Daschner bescheinigte den Anwesenden für ihre fachlichen, einwandfreien sowie gelungenen Leistungen seine höchste Anerkennung und verwies auf einen Zusammenhalt, der in diesem Maße nur in einem Dorf möglich sei


Fast alle der bisher 77 ehrenamtlichen Helfer waren in die Holzkegelbahn gekommen, die in eine Festhalle umfunktioniert wurde.

All diese Arbeiten mussten vorher jedoch abgestimmt werden und dafür bedankte sich Daschner bei seiner Gemeinderatskollegin Bianka Fechter mit einem Blumenstrauß. Sie hatte das entsprechend nötige Fingerspitzengefühl, um alle Arbeiten zu planen, in die richtigen Hände zu geben und in die richtige Richtung zu lenken.


Die Frau, die bislang alles beispiellos koordinierte und auch die restlichen Arbeiten noch voll im Griff hat: Bianka Fechter, sie erhielt als kleine Anerkennung einen Blumenstrauß.

Außerdem bedankte sich Daschner auch noch bei Bauoberrat Werner Bachseitz mit einem Gemeindekrug für die unproblematische Zusammenarbeit. Durch das Amt für ländliche Entwicklung konnte dieses Projekt erst ins Leben gerufen werden und die fortwährende Unterstützung sei bis heute stets zugunsten der Gemeinde gewesen. Des Weiteren berichtete Daschner, dass die Vorstandschaftsmitglieder der Dorferneuerung alle zusammen gekommenen Sitzungsgelder spendeten. Mit seiner Frau Monika konnte er somit während der Bauphase als ‚Verpflegungsminister‘ fungieren und die erforderlichen Brotzeiten und Getränke bereitstellen.


Der Projektleiter der Dorferneuerung vom Amt für ländliche Entwicklung, Bauoberrat Werner Bachseitz, erhielt als Dank für seine unproblematische Zusammenarbeit von Wolfgang Daschner einen Gemeindekrug.

Danach ergriff Bauoberrat Werner Bachseitz das Wort und bezeichnete die ‚Taubert-Wiese‘ als magnetisches Kleinod, das weit und breit seines Gleichen sucht. Ferner hätte er ein so einmaliges Engagement mit so vielen Helfern noch nicht erlebt. Bachseitz erwähnte auch noch namentlich die beteiligten Mitarbeiter aus dem Amt für ländliche Entwicklung sowie alle beteiligten Firmen, die Sachspenden oder kostenlose Arbeitsleistungen mit einbrachten. Erwähnenswert ist dabei, dass durch die Einsätze der Baufirma Stefan Heitzer sowie Mietpark Reinhold Bierl die Gestaltung des Platzes erst möglich wurde und dass die beiden Firmen auch viele Stunden kostenlos arbeiteten. Zudem hatten die Maurer-Lehrlinge aus der Berufsschule in Furth im Wald den kompletten Rohbau des Sanitärgebäudes errichtet. Nicht zuletzt bedankte sich Bachseitz schließlich bei Bianka Fechter. Sie habe ihm und dem Amt durch ihre unermüdlichen Planungen eine Arbeitserleichterung geschaffen, die bislang noch nicht da war. Bereits zu Beginn der Maßnahme hatte sich deswegen Bachseitz vorgenommen, wenn dieses Projekt mit soviel geplanter Eigenleistung auch verwirklicht wird, dann spendiert er aus eigener Tasche ein Fass ‚Kneitinger‘. Dieses Fass Bier hatte er aufgrund der überzeugenden Leistungen der Gleißenberger auch an Ort und Stelle mit dabei.

Bürgermeister Josef Christl, der aufgrund einer Terminüberschneidung erst später eintraf, lobte vorrangig auch die beispiellosen Leistungen der Gleißenberger bei diesem Projekt. Ferner dankte er ebenso BOR Bachseitz für die unkomplizierte Arbeitsgemeinschaft, da bis zu einer gewissen Summe die erforderlichen Materialbeschaffungen selbst erledigt werden konnten. Vom Amt für ländliche Entwicklung seien während der Dorferneuerung bis dato 610.000 Euro an Zuschüssen eingegangen und nächstes Jahr stünden vorbehaltlich bereitstehender Mittel für die Sanierung der Flurbereinigungsstraßen ‚Am Steinrieder‘ und ‚Kesselhütte‘ wieder hohe sowie hochprozentige Förderungen in Aussicht, so Christl.

Im Anschluss ging es dann in den wohlverdienten gemütlichen Teil des Abends über. Die große Helfergemeinschaft konnte sich an einem kalt-warmen Buffet die verschiedenen Spezialitäten vom ‚Weber Max‘ aus Waldmünchen munden lassen. Dazu gab es mehrere Fässer Bier und alkoholfreie Getränke. Ein Schmankerl war natürlich auch wieder die ‚Gleißenberger Dorfmusi‘ mit hervorragender Musik und netter Unterhaltung, so dass die zahlreichen Festgäste bis weit nach Mitternacht einen angenehmen Abend verbringen konnten.


Sie stellten sich zum Erinnerungsfoto: Die ‚Gleißenberger Dorfmusi‘ mit Hans Högerl, Max Fechter, Thomas Ascherl und Max Lankes sowie dem örtlich Beauftragten der Dorferneuerung und Vizebürgermeister Wolfgang Daschner, Gemeinderätin und Koordinatorin Bianka Fechter, Bauoberrat Werner Bachseitz und Bürgermeister Josef Christl.