Ein aufmerksamer Bürger hat die Gemeinde informiert, dass beim sogenannten Hammerbühlweg westlich von Gleißenberg am Waldrand ein massiver Befall des Eichenprozessionsspinners stattfindet. Es ist der Verbindungsweg von Gleißenberg nach Ried zur Schullandheimstraße.
Die Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift und können bereits bei kurzem Kontakt oder auch durch Verwehung über die Luft Hautreizungen, Augenreizungen sowie Atemwegsbeschwerden auslösen. Eine Gefährdung besteht daher nicht nur bei direkter Berührung, sondern auch indirekt durch in der Umgebung vorhandene Haare, wie zum Beispiel an Nestern oder im Unterwuchs.
Der Weg wurde nun durch die Gemeinde gesperrt und mit Spezialisten, die sich um den Befall kümmern, sollen weitere Maßnahmen eingeleitet werden. Laut Bürgermeister Wolfgang Daschner ist der genannte Bereich derzeit zu meiden.

An dieser alten Eiche am Hammerbühl ist der Raupen-Befall deutlich zu erkennen.

