Abteilung Einrad vom Sportverein Gleißenberg-Lixenried zeigt Bestleistungen bei der Einrad-Weltmeisterschaft in Österreich
Von Ende Juli bis Anfang August zog im österreichischen Steyr die Einrad-Weltmeisterschaft UNICON 22 mehr als 1.100 Sportler aus über 40 Nationen an. In über 30 Disziplinen wurden insgesamt 327 Medaillen vergeben. Ein sportliches Großereignis, dass Steyr zwei Wochen lang zum internationalen Zentrum des Einradsports machte. Die Wettbewerbe überzeugten durch ein außergewöhnlich hohes Niveau, zahlreiche neue Bestleistungen und eine Atmosphäre, die selbst erfahrene Athletinnen und Athleten beeindruckte.
Vor dieser eindrucksvollen Kulisse präsentierte sich auch der SV Gleißenberg-Lixenried. Der Verein genießt im Einradsport seit Jahren einen hervorragenden Ruf, der weit über die Region hinausreicht. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die Abteilungsleitung um Lena Freimuth und Christina Mühlbauer, die mit großem Engagement, klarer sportlicher Ausrichtung und sehr guter Nachwuchsarbeit eine Struktur geschaffen haben, die Talente fördert.
Bei der UNICON 22 bestätigte das Team diesen Ruf eindrucksvoll. Sieben Fahrerinnen und Fahrer gingen für den SV Gleißenberg-Lixenried an den Start und kehrten mit zwölf Podestplätzen in den Altersklassen, zwei Weltmeistertiteln und einem Vizeweltmeistertitel zurück. Besonders herausragend war die Leistung von Lena Freimuth (25, AK U30), die sowohl im Marathon als auch im Criterium den Weltmeistertitel gewann und über 10 Kilometer Vizeweltmeisterin wurde. Ihre Ergebnisse reihen sie in die internationale Spitze ein – in einem Wettbewerb, in dem sogar Weltrekorde fielen, wie der neue 100 Meter Rekord von Misaki Uchida aus Japan.
Doch auch der Nachwuchs zeigte, warum der SV Gleißenberg-Lixenried ganz vorne mit dabei ist. Theo Heidinger startete in der Altersklasse U15 und gewann sowohl das Crosscountry als auch das Uphill Rennen seiner Altersklasse. Leopold Deglmann (Altersklassen U17/U19) sicherte sich den Sieg im Downhill und überzeugte in den technischen Disziplinen. Anna Troidl (AltersklassenU17/U19) erreichte im Crosscountry und Downhill jeweils Top-3-Platzierungen und zeigte ihre Vielseitigkeit in Sprint- und Trialwettbewerben. Toni Deglmann (Altersklasse U19) glänzte mit einem Sieg im Downhill sowie Podestplätzen im Crosscountry und Criterium. Lisa Roider (Altersklasse U17) und Paula Heidinger (Altersklasse U17) rundeten das starke Mannschaftsergebnis mit konstanten Leistungen in den Straßen- und Geländedisziplinen ab.
Die internationale Konkurrenz war enorm stark: So gewann etwa der Oberösterreicher Johannes Baumkirchner zwei Gold- und zwei Silbermedaillen und stellte im Long Jump einen neuen Weltrekord auf. Und auch Misaki Uchida aus Japan schaffte mit 12,440 Sekunden auf der 100-Meter-Strecke ebenfalls einen neuen Weltrekord. Das sind Beispiele dafür, auf welchem Niveau sich die Gleißenberger Athleten behaupteten.
Für den SV Gleißenberg-Lixenried war die Weltmeisterschaft weit mehr als ein sportlicher Wettkampf. Sie war ein eindrucksvoller Beweis für die gute Trainingsvorbereitung der Trainerinnen. Die Athletinnen und Athleten kehrten nicht nur mit Medaillen zurück, sondern auch mit wertvollen Erfahrungen, neuen internationalen Kontakten und großer Motivation für kommende Herausforderungen. Außerdem hat der Verein in Steyr gezeigt, warum sein Ansehen in der Einradszene stetig wächst. Die Leistungen der Sportler und die hervorragende Arbeit der Abteilungsleitung um Lena Freimuth und Christina Mühlbauer sind ein starkes Zeichen für die Zukunft.

Zwei Weltmeister- und einen Vizeweltmeistertitel errang Abteilungsleiterin Lena Freimuth.

Theo Heidinger (U15) gewann das Crosscountry- und das Uphill-Rennen.

U19-Champion im Downhill: Toni Deglmann.

