Problemlose Neuwahlen bei Jahresversammlung der Gschwander Viasamstoderer – 3. Bürgermeister Franz Former lobt Verein
Rund 30 des insgesamt 54 Mitglieder zählenden Vereins der Gschwander Viasamstoderer sind letzten Freitag zur Jahresversammlung im Gasthaus „Zum Grisl“ erschienen. Vorstand Stefan Kolbeck war kurzfristig erkrankt und so übernahm Anton Schrott die Begrüßung. Dabei freute sich der Vizevorsitzende besonders, den dritten Bürgermeister der Stadt Furth im Wald, Franz Former, willkommen heißen zu dürfen.
Nach einem Gedenken an Alois Feiner, der einst ebenfalls die Geschicke der Viasamer leitete, verlas Heike Kolbeck ihren Kassenbericht. Dessen Richtigkeit bestätigten Max Kärtner und Konrad Nachreiner. Den folgenden Tätigkeitsbericht übernahm wiederum Anton Schrott, woraus mehrere Festbesuche und eigene Veranstaltungen zu entnehmen waren.
Durch den Wahlausschuss mit Johann Bierl sen. und Max Kärtner wurde zunächst die alte Vorstandschaft entlastet und per Akklamation erfolgten die Neuwahlen mit folgendem Ergebnis: Vorstand Stefan Kolbeck; Vizevorstand Anton Schrott; Kassier Daniel Bierl; Schriftführerin Sandra Lankes; 2. Schriftführerin Melanie Schrott; Beisitzer Heike Kolbeck, Andreas Lankes, Dominik Bierl und Daniel Kamera; Kassenprüfer Lena Schrott und Corinna Bierl.
Für Eva Schrott, die seit 2014 der Vorstandschaft angehörte und nun ausschied, gab es zunächst eine kleine Anerkennung, ehe Franz Former als Vertreter der Stadt Furth im Wald zu den Versammelten sagte: „Seit 18 Jahren fungiere ich nun als 3. Bürgermeister und kurz vor dem Ende meiner Politiklaufbahn komme ich noch zu dem Genuss, bei einer Versammlung der Gschwander teilnehmen zu dürfen.“ Zudem sprach Former im Namen der Stadt Furth im Wald sowie auch seine persönliche Anerkennung aus, denn der Verein präge und erhalte ein echtes Dorfleben, wofür man sehr dankbar sein müsse. Auch das immer wieder spektakuläre Wasserfeuerwerk der Viasamer, dass in weiter Umgebung bekannt sei und das nicht nur der Landesgartenschau einen äußerst würdigen Abschluss verlieh, müsse dem Verein hoch angerechnet werden, ließ Franz Former verlauten.
Abschließend richtete Anton Schrott noch einen Blick auf die kommenden Vorhaben, wobei das für den 18. Juli anstehende Sommernachtsfest „Gschwand.feiert“ herausragte. Es solle sozusagen ein Probelauf für das im Jahr 2027 angedachte und bislang für zwei Tage geplante 40-jährige Gründungsfest werden. In diesem Zuge sei man in letzter Zeit ganz besonders mit dem deutschen „Bürokratie-Wahnsinn“ konfrontiert worden. Und nach kurzzeitigen Diskussionen um die Anschaffung neuer Vereins-Shirts sowie die schon öfters bei der Stadtverwaltung monierte Spielplatzrenovierung, konnte der Vizevorstand die zügig verlaufene Jahresversammlung beenden.

3. Bürgermeister Franz Former (l.) zusammen mit der neuen Vorstandschaft der Gschwander Viasamstoderer.

