Am Festgottesdienst zu Ehren des Hl. Bartholomäus trafen sich zahlreiche Gläubige in der Pfarrkirche, um ihren Patron zu ehren. Zum Beginn des Abends wurde bei der Ewigen Anbetung das Allerheiligste ausgesetzt und als Abschluss der eucharistische Segen gespendet. In seiner Begrüßung ging Pfarrer Franz Merl auf den Hl. Bartholomäus ein. Buchstäblich mit Haut und Haar hat sich der Apostel Bartholomäus für den Glauben eingesetzt. Der Legende nach wurde er im Martyrium gehäutet. Was auch am Seitenaltar dargestellt wird. Die Apostel sind die ersten Zeugen der Frohbotschaft.
Musikalisch gestaltete der Kirchenchor unter der Leitung von Antonia Wutz diesen Festgottesdienst. Dafür gab es am Ende von den Gottesdienstbesuchern kräftigen Applaus. Diakon Alfred Dobler ging in seiner Ansprache auf den Tagespatron, den Hl. Bartholomäus, ein, aber er stellte auch die Bedeutung und den Stellenwert der Pfarrkirche in den Ortschaften in den Mittelpunkt. Patrozinium, ein besonderer Tag in unserem Kirchenjahr. Hier wird unser gelebter Glaube an Jesus Christi sichtbar. Hier können wir die Sakramente und gemeinsam Eucharistie feiern. Unsere Kirche ist für jeden von uns ein Ort der Besinnung, der Stille , der Gemeinschaft, hier kann Umkehr beginnen. Freuen wir uns an unserer Kirche und bedenken zugleich, dass es auf uns ankommt, ob es ein hohles Gebäude bleibt oder wir daraus unsere lebendige Kirche machen.
Nach dem Festgottesdienst wurden die Kirchenbesucher vom Pfarrgemeinderat zu einem Umtrunk auf dem Kirchplatz eingeladen. Bei guter Unterhaltung, Knabbereien und Getränken fand dieses Patroziniumsfest seinen würdigen Abschluss.

Foto: Gabi Mayer

