Zwingend notwendige Sanierung in der Abwasseranlage abgeschlossen
In der Kläranlage Gleißenberg wurde ein bedeutender Modernisierungsschritt abgeschlossen: Der seit dem Bau der Anlage eingesetzte Rechen, eine mittlerweile stark beanspruchte Siebschnecke, wurde am 29. Januar 2026 durch einen leistungsstarken Siebtrommelrechen der Firma Huber aus Berching ersetzt. Neben zunehmenden hydraulischen Problemen bei Regenereignissen lag zuletzt auch ein Schaden am Getriebe vor. Eine Reparatur wäre wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll gewesen. Der Einbau des neuen Rechens machte einen umfassenden Umbau des bestehenden Gerinnes im Rechengebäude erforderlich. Damit die Abwasserreinigung während der Bauphase weiterlaufen konnte, richtete das Personal der Kläranlage eine provisorische Überleitung ein. Mithilfe einer Hebeanlage wurde der Wasserlauf umgeleitet, sodass die Arbeiten ohne Betriebsunterbrechung möglich waren. Bereits im November starteten die Abbrucharbeiten. Unterstützt wurden die Klärwärter dabei von der Firma Bohr- und Schneidtechnik Vorderbuchberg. Die anschließenden Betonarbeiten führten die Bediensteten der Kläranlage gemeinsam mit dem gemeindlichen Bauhof durch. Rund drei Wochen dauerte es, bis das neue Gerinne fertiggestellt war. Um den Betrieb bis zur Lieferung des neuen Geräts sicherzustellen, wurde der alte Rechen vorübergehend im neuen Gerinne montiert.
Parallel dazu lieferte die Firma Elektrotechnik Meingast die Komponenten für die neue Steuerungstechnik. Die Montage übernahm das eigene Personal der Kläranlage, während die Steuerung und Prozessleittechnik von Meingast programmiert wurden. Auch die Anpassungen an der Brauchwasserversorgung für den neuen Rechen erledigten die Kläranlagenbediensteten in Eigenleistung. Am 29. Januar erfolgte schließlich die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme des neuen Siebtrommelrechens durch die Firma Huber. Mit dem neuen Aggregat ist die mechanische Reinigung der Kläranlage wieder auf dem aktuellen Stand der Technik. Das Projekt zeigt, wie effizient Eigenleistung, fachliche Unterstützung und moderne Technik ineinandergreifen können. Gleichzeitig ist klar, dass die Modernisierung der Kläranlage damit nicht abgeschlossen ist – in den kommenden Jahren stehen weitere Maßnahmen an, um die Anlage Schritt für Schritt fit für die Zukunft zu machen.
Bei der Abnahme vor wenigen Tagen war es Bürgermeister Wolfgang Daschner ein großes Anliegen, den Bediensteten seitens Kläranlage und Bauhof für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Die Maßnahme sei schnellstens umgesetzt worden und anhand des Ergebnisses könne man ganz gut sehen, welch saubere Arbeit hier geleistet wurde. Zur Belohnung lud der Rathauschef seine Mitarbeiter noch ins Gasthaus Heigl in Dalking zum Mittagessen ein, wo man die ganze Baumaßnahme nochmals kurz Revue passieren ließ.

Bürgermeister Wolfgang Daschner (3.v.re.) sprach den Mitarbeitern seitens Kläranlage und Bauhof ein großes Lob für die saubere Arbeit beim Einbau eines neuen Siebtrommelrechens in der Gleißenberger Abwasseranlage aus.

