Optimistische Jahresversammlung der Gleißenberger Feuerwehr – Bürgermeister Daschner informiert über gemeinsamen Gerätehausneubau
Die ordentliche Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gleißenberg fand letzten Samstag im Gasthaus „Zum Grisl“ statt. Neben den Mitgliedern durfte Vorstand Stefan Rampf auch Bürgermeister Wolfgang Daschner, Ehrenvorsitzenden Heinz Dobmeier, Ehrenkommandant Markus Riederer sowie die Ehrenmitglieder August Robl und Franz Simon begrüßen. Nach einem Kameradengedenken verlas Michael Schönberger seinen Kassenbericht. Dieser schloss allerdings mit einem Minus, was hauptsächlich auf die Patenschaft vom Lixenrieder Gründungsfest zurückzuführen war. Raphaela Plötz und Thomas Aumann bescheinigten Schönberger eine korrekte Buchhaltung, sodass der Kassier entlastet werden konnte.
Sandra Aumert berichtete über die Kinderfeuerwehr, der 17 Sechs- bis Elfjährige angehören. Zehn Mitglieder sind bei der Jugendfeuerwehr, die von Elena Ederer geleitet werden. Beide Betreuerinnen sprachen von vielen Unternehmungen, Vorbereitungen und auch Leistungsabzeichen. Den aktiven Dienst beleuchtete Sebastian Riederer. Er nannte insgesamt 19 Einsätze, wobei 13 technische Hilfeleistungen waren. Insgesamt seien bei den 36 Aktiven so über 1.200 Arbeitsstunden angefallen. Einen Dank richtete der Kommandant zudem an die Gemeinde für verschiedene Neuanschaffungen sowie an eine Privatperson, die mehrere tausend Euro an die Feuerwehr spendete.
Ein ausführlicher Vortrag über das Vereinsgeschehen kam von Stefan Rampf. Der Vorstand verglich das Vorjahr mit einem Terminmarathon und er sei stets überrascht gewesen, wie auf die Kameraden Verlass war. Vor allem die Beteiligung am Lixenrieder Jubelfest bezeichnete Rampf als bombastisch, denn es hätten über 130 Frauen und Männer mitgewirkt. Allesamt hätten dort ihre Uniformen in Ehren und Würden getragen. Ferner richtete Rampf für die gute Zusammenarbeit einen Dank an die Gemeinde, an die Rieder Feuerwehr und nicht zuletzt an seine Frau Christina, die ihm stets unterstützend zur Seite stünde.
Als Gastredner fungierte Bürgermeister Wolfgang Daschner. Er sprach von wiederkehrenden und konstruktiven Diskussionen, wobei fortwährend vernünftige Kompromisse gefunden würden. Rund 30.000 Euro habe man so zuletzt in die Feuerwehr investiert. Auch die Beteiligung der Rieder und Gleißenberger Wehren am Lixenrieder Gründungsfest sei eine super Werbung für die gesamte Gemeinde gewesen. Einen Schwerpunkt legte dann Daschner auf den gemeinsamen Feuerwehrgerätehausneubau. Hier holte das Gemeindeoberhaupt weit aus und störte sich immer wieder an manchen Fach- und Förderstellen. Für den gesamten Landkreis sei dieses Vorhaben jedoch ein Novum und er könne nur kopfschüttelnd bestätigen, dass man bei den Ämtern dafür im wahrsten Sinne des Wortes die Türen einrennen müsse. Man beginne nun aber mit dem Einstieg in die Planungsphase und man möchte dabei ein Augenmerk auf einen passenden Zweckbau legen, denn das größte Einsparpotential sei der umbaute Raum. Zudem appellierte Daschner an alle Mitglieder, dass, wenn es soweit sei, von ihnen größtmögliche Eigenleistungen erbracht werden müssten. Denn nur durch gemeinschaftlichen Zusammenhalt könne eine kleine Gemeinde so ein Projekt stemmen, sagte der Bürgermeister.
Am Ende der Zusammenkunft präsentierte Vorstand Rampf noch eine Terminvorschau samt einem geplanten Besuch in der tschechischen Partnergemeinde Trhanov, ehe die beiden Kommandanten Markus Riederer und Christian Macht mehrere Ehrungen durchführten. So bekamen Sandra Aumert, Elena Ederer, Lisa Heitzer und Michael Riederer für 10 Jahre sowie Michael Bierl, Stefan Lehneis und Josef Nachreiner für 20 Jahre und Manfred Liegl für 30 Jahre aktiven Dienst je eine Urkunde und ein kleines Präsent überreicht.
Kommandant Sebastian Riederer (l.), Vizekommandant Christian Macht (2. v. l.), Vorstand Stefan Rampf (2. v. r.) und Vizevorstand Thomas Korherr (r.) zusammen mit einigen für den aktiven Dienst geehrten Mitgliedern.

