Jahresausflug führt in die westliche Oberpfalz – Kirchliches und Weltliches besichtigt
Zum alljährlichen Ausflug der Ministranten der Pfarreiengemeinschaft Dalking-Gleißenberg verschlug es die junge Schar am vergangenen Samstag auf einen ereignisreichen Trip in das „Stadt-Ei“ Amberg. Die elf Messdiener, begleitet von Oberministrant Leonhard Preiter, Gemeindereferentin Silvia Fuchs, Busfahrerin Martha Mauerer und zwei Elternteilen, besuchten dort angekommen zunächst die Kirche „Maria Hilf“ am gleichnamigen Berg. Bereits von der Anhöhe aus konnte man einen klaren Blick auf die Stadt Ambergs werfen. Nach einem kurzen Spaziergang wurde den Ausflüglern von einer Stadtführerin interessante Informationen über die Altstadt vermittelt. Besonders hervorgehoben wurde dabei der mittelalterliche Religionskonflikt: Nach dem im Augsburger Religionsfrieden von 1555 festgelegten Leitspruch „Cuius regio, eius religio“ (zu deutsch: „Wessen Region, dessen Religion.“), musste sich damals jedes Gebiet an die Konfession ihres jeweiligen Herrschers anpassen. Infolgedessen wechselte die Oberpfalz im Laufe der Zeit fünf Mal ihren Glauben, ein Hin und Her zwischen Katholizismus, Protestantismus und Calvinismus. Viele Kirchen – auch die gotische Stadtkirche St. Martin blieb nicht unberührt – mussten deshalb einschneidende Anpassungen erfahren. Während viele anschließend ihre Freizeit zum Shoppen nutzten, genossen auch einige mit einem Eis das herrliche spätsommerliche Wetter. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es mit vielen Eindrücken wieder nach Hause, mit im Gepäck neben der Ausbeute der Shoppingtour auch viele gemeinsame Erinnerungen und Bereicherungen zur Geschichte Ambergs. Fuchs und die Oberminis sind bereits eifrig mit der Planung kommender Aktionen beschäftigt.
Einen schönen Tag erlebten die Messdiener der Pfarreiengemeinschaft Dalking-Gleißenberg beim diesjährigen Jahresausflug in der kreisfreien Stadt Amberg.

