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Kommunale Reisetruppe unterwegs am Chiemsee

Einen rundum gelungenen, wenn auch langen Ausflugstag hat die kommunale Familie Weiding-Gleißenberg am Donnerstag vor der Alpenkulisse erleben dürfen. Die Gemeinden Weiding und Gleißenberg sowie die Verwaltungsgemeinschaft und der Schulverband halten die schöne Tradition aufrecht und veranstalteten auch heuer wieder für die Bediensteten quer durch alle öffentlichen Einrichtungen beider Gemeinden einen Betriebsausflug. Gutgelaunt starteten die kommunalen Kräfte schon früh am Donnerstag-Morgen, um zum großen Ziel des Tages, zur Schiffsanlegestelle in Prien am Chiemsee zu starten. Vorher machte man noch kurz Halt in Altötting, um sich ein wenig die Füße zu vertreten und einen Kaffee mit Breze als Wegzehrung mitzunehmen. Verwaltungsfachkraft Eva Schmatz hatte diesen Ausflugstag gut geplant, wofür ihr Bürgermeister Daniel Paul eingangs im Bus einen besonderen Dank aussprach. Der Rathauschef wünschte der Reisegruppe schöne und abwechslungsreiche Stunden im Alpenvorland und bedankte sich für das Interesse und die gute Teilnahme. „Manche unterbrechen heute ihren Urlaub, andere unterbrechen ihre Arbeitswoche“, stellte Paul dabei fest. Fernab der täglichen Arbeit und auch Herausforderungen dürfe man auch mal abschalten, sich auf geselliger Ebene unterhalten und einen Tag mit Kollegen außerhalb der Arbeitsstätte verbringen. In Prien angekommen, setzte man auch sogleich auf die Herreninsel über. Viele waren zum ersten Mal im Schloss Herrenchiemsee und durften von einem kompetenten Mitarbeiter eine tolle halbstündige Führung durch die einstigen Gemächer des Königs erleben. Die Kosten, die dieser Prunk einst verursacht hatte, seien heute kaum in ein Verhältnis zu stellen, so die Botschaft an die Reisegruppe. So sei dieses Schloss auch nicht mehr vollendet worden, was am Ende der Führung im zweiten „Rohbau-Treppenhaus“ deutlich sichtbar wurde. Im Anschluss ging es weiter zur Fraueninsel, wo man sich beim Klosterwirt stärkte und sich auf Spuren der Seligen Irmengard von Frauenchiemsee begab. In der Irmengardkapelle mit vielen Votivtafeln brachten so manche Ausflügler ihre Anliegen mit dem Anzünden einer Kerze vor die Benediktinerin des Mittelalters. Nach 45 Minuten auf dem Wasser und Eindrücken auf der gesamten Westroute der Chiemsee-Schiffahrt erreichte man am späten Nachmittag wieder das Festland in Prien. Eine Brotzeit in Aiterhofen im Biergarten unter freiem Himmel und bei sommerlichen Temperaturen rundete den Tag ab.