Ein Meilenstein für die „1911er“

Viele Ehrengäste bei Segnung von Schießsporthalle und Schützenheim – Banken sponsern Lichtpistolenanlage für Jungschützen

Noch ehe letzten Samstag die eigentliche Einweihungsfeier der neuen Schießsporthalle vom Schützenverein 1911 begann, durften sich die Nachwuchsschützen über eine großzügige Spende von der Raiffeisenbank und der Sparkasse freuen. Denn mit mehreren tausend Euro unterstützten beide Banken und auch noch andere Spender eine Lichtpistolenanlage mit Lasertechnik, die nun ebenfalls in die neue Halle integriert ist.

Der eigentliche Festakt begann gleich anschließend im neuen Schützenheim, das sich im Obergeschoss der Mehrzweckhalle befindet. Hier hielt Schützenmeisterin Sabine Heitzer zunächst eine kurze Begrüßung, ehe Pfarrer Franz Merl die Räumlichkeiten segnete. Danach begaben sich alle Teilnehmer in die barrierefrei begehbare Schießhalle, wo der Geistliche ebenso seinen kirchlichen Segen erteilte und dem Verein für die Zukunft alles Gute wünschte. Im Anschluss durfte zweiter Schützenmeister Andreas Mayer die Ehrengäste willkommen heißen. So waren neben Bürgermeister Wolfgang Daschner mit Gattin Monika auch mehrere Gemeinderäte sowie die Sportbeauftragte des Landkreises und zugleich Bürgermeisterin aus Blaibach, Monika Bergmann, erschienen. Zudem waren der Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Hopp, Bezirkstagspräsident Franz Löffler, der ehemalige Bundestagsabgeordnete Karl Holmeier sowie Bürgermeister Daniel Paul und Geschäftsstellenleiter Andreas Engl aus Weiding anwesend. Den Oberpfälzer Schützenbund vertrat Vizepräsident Josef Giertl und den Schützengau Schatzmeister Georg Nobars, Sportleiter Thomas Bittihn und Jugendleiterin Jana Fißler. Und auch die am Bau beteiligten Firmenchefs Josef Penzkofer, Helmut und Michael Müller, Ulli Dachs, Josef Lecker sowie Johann und Dominik Bierl gaben sich ein Stelldichein.

Von Franz Löffler und Dr. Gerhard Hopp folgten sodann viel positive Worte bezüglich der unternehmerischen Tätigkeiten von den Gleißenberger Schützen zusammen mit der Gemeinde. Die Zeiten hätten sich in den letzten Jahren stark verändert und daher habe man vor Ort mit diesen Investitionen richtig gehandelt, so die Kernaussagen der beiden Gastredner.

Im Anschluss versammelten sich zahlreiche Vereinsmitglieder beim alten Schützenheim in der Hauptstraße. Von dort marschierten sie dann unter Begleitung der Blaskapelle Weißenregen in ihre neue Heimat am Rathausplatz. Die Mehrzweckhalle war bereits entsprechend dekoriert und danach konnte Schützenmeisterin Sabine Heitzer neben den Ehrenmitgliedern noch viele weitere Gäste und Vereinsvertreter aus nah und fern willkommen heißen. Auch Bürgermeister Wolfgang Daschner hatte Grußworte parat und lobte zudem die Initiativen des Vereins. Gemeinsam habe man schließlich eine Lösung bezüglich der Bleibe für den Verein gefunden und in einer Rekordzeit von sechs Monaten hätten die Verantwortlichen zusammen mit den beteiligten Firmen und vielen freiwilligen Helfern eine hochmoderne Schießsporthalle errichtet. Hierfür zollte Daschner seinen Respekt und überreichte kleine Präsente an die beiden Schützenmeister.

Weitere Gastredner waren die Landkreissportbeauftragte Monika Bergmann und OSB-Vizepräsident Josef Giertl. Beide schätzten nicht nur die sportlichen Leistungen der 1911er, sondern auch den Mut zur Grundsteinlegung für die Zukunft des Vereins. Nun sei man super aufgestellt und könne die sportlichen Erfolge noch besser ins Visier nehmen.

Nach den vielen Worten und Glückwünschen ging es in den gemütlichen Teil über. Dabei kümmerten sich die sieben Mann der Blaskapelle Weißenregen um zünftige Volksmusik, die Gschwander Viasamstoderer hatten den Ausschank von dem süffigen Mayer-Bier über, der ASD Caterer sorgte für entsprechende Verpflegung und einige Gleißenberger Feuerwehrkameraden übernahmen den Service. So war dieser Abend ein wirklich gelungener Meilenstein in der 115-jährigen Geschichte des Schützenvereins 1911 Gleißenberg.

Johannes Häusler (6. v. r) von der Raiffeisenbank Furth im Wald und Stefanie Liegl (4. v. r.) von der Sparkasse Waldmünchen übergaben den Jungschützen die Lichtpistolenanlage.

Zuerst erhielt das Schützenstüberl von Pfarrer Franz Merl den kirchlichen Segen.

Der Hauptakt war die Segnung der neuen Schützenhalle durch Pfarrer Franz Merl.

Bezirkstagspräsident Löffler (4. v. r.) und Landtagsabgeordneter Hopp (3. v. l.) befürworteten die Aktionen von Gemeinde und Verein.

Nach dem Einzug der Schützenmitglieder war die Mehrzweckhalle voll besetzt.

Im Beisein von Jugendsprecherin Sarah Wittmann (vorne l.) überreichte Bürgermeister Daschner eine Fotocollage an die zwei Schützenmeister.

Auch die Landkreissportbeauftragte Monika Bergmann (vorne l.) und …

… der OSB-Vizepräsident Josef Giertl (vorne l.) übermittelten dem Schützenverein die besten Glückwünsche.