Fünf Einrichtungen der Gemeinde erhalten Jahreshauptinspektion durch externe Firma – Ehrenamtliche Helfer für Bikepark gesucht
Die Firma Playsafe aus Regenstauf wurde von der Gemeinde mit der jährlichen Wartung der fünf Spielplätze beauftragt. Daneben macht der Bauhof wöchentliche Sichtprüfungen, die dokumentiert werden. Die Firma hat kürzlich die Inspektionen in Ried, im Meranpark, beim Bikepark und bei den beiden Spielplätzen im Kindergarten und der Kinderkrippe durchgeführt.
Die Ergebnisse wurden nun der Gemeinde vorgelegt. Im Großen und Ganzen zeigten sich die Anlagen in einem guten Zustand, aber es seien auch einige Nachbesserungen erforderlich, die momentan vom Bauhof durchgeführt werden, sagte dazu Bürgermeister Wolfgang Daschner. Gerade der Bikepark beim Freizeitzentrum bereite ihm einige Sorgen. Hier müssten größere Steine entfernt, die Fahrbahnen auf einen Meter verbreitet und ein neues Lehm-Sandgemisch mit 80 Prozent Lehm und 20 Prozent Sand modelliert werden. Ebenso seien die verwilderten Wasserabläufe wieder auf Vordermann zu bringen.
Laut Bürgermeister Daschner bedürfe der vorbildlich und mit viel Eigenleistung geschaffene Bikepark einer aufwendigen Pflege und das sei für den gemeindlichen Bauhof nicht mehr alleine zu schaffen. Deshalb biete der Platz derzeit auch kein schönes Bild und soll ein Thema bei der nächsten Gemeinderatssitzung werden. Auch über eine Folgenutzung des Grundstücks werde man wohl nachdenken müssen, sollten sich keine ehrenamtlichen Helfer finden, die sich ständig dieses Bereichs annehmen.
Bei den anderen Plätzen seien es kleinere Maßnahmen, die der Bauhof selbst erledigen könne, so Daschner weiter. Auch die Beschilderung mit sicherheitsrelevanten Informationen und einem normkonformen Spielplatzschild mit Angaben über Standort, Notruf, Kontaktdaten der Betreiber sowie Telefonnummer oder Mail-Adresse zum Melden von Mängeln müsse man bei allen Anlagen nachbessern.
Aktuell sei beim Meranpark ein provisorisches Schild angebracht, das auf die Öffnungszeiten von 9 bis 20 Uhr beziehungsweise bei Einbruch der Dunkelheit sowie auch auf andere Verbote hinweise. Denn erst vor kurzem hatte Bürgermeister Wolfgang Daschner persönlich einige Besucher nach 21 Uhr darauf hingewiesen, keine Fackelwanderungen in diesem Bereich zu unternehmen und im gesamten Gemeindebereich aufgrund der Dürre generell offenes Feuer zu vermeiden.
Bei dieser Gelegenheit wies Bürgermeister Daschner zudem noch darauf hin, dass der Friedhofsbereich von Bürgern keinesfalls mit motorisierten Fahrzeugen befahren werden dürfe. Dies sei in letzter Vergangenheit nun schon des Öfteren vorgekommen. Im Friedhof stünden mehrere Schubkarren bereit, die genutzt werden können, um Sachen jeglicher Art zu transportieren.
Kein schöner Anblick: Für den Bikepark werden ehrenamtliche Helfer gesucht.
Im Meranpark verweist einstweilen ein provisorisches Schild auf Öffnungszeiten und Richtlinien.

