Aktuelles vom Katholischen Frauenbund


Katholischer Frauenbund schaut beim Lebkuchenbacken zu




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Katholischer Frauenbund lud zur Jahresversammlung




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„Katholischer Frauenbund und Ministranten luden zum Familienbrunch“


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„Maria, die Lebensbegleiterin“
Zur Marienverehrung im Mai hatten sich zahlreiche Mitglieder des Gleißenberger Frauenbundes mit Pfarrer Merl in der Pfarrkirche St. Bartholomäus eingefunden. Die Maiandacht stand unter dem Motto „Maria, die Wegbegleiterin“ und wurde von den Anwesenden zu Ehren der Muttergottes gestaltet. Der Gleißenberger Kirchenchor umrahmte die Andacht musikalisch. Zur Erinnerung erhielt jeder Besucher einen kleinen Glasstein. Im Anschluss kehrten die Mitglieder des Frauenbundes zusammen mit Herrn Pfarrer Franz Merl noch im Gasthaus „Zum Italiener“ ein.



Verantwortliche des Frauenbundes mit Pfarrer Franz Merl

Frauenbund organisiert Erste Hilfe Kurs
Auf Initiative des Frauenbundes Gleißenbergs wurde im Pfarrheim Gleißenberg ein Erste Hilfe Kurs abgehalten. Die Teilnehmer setzten sich dabei sehr unterschiedlich zusammen. Egal ob Schüler, welche zwecks Führerscheins diesen Kurs benötigten und ihr ersten Erfahrungen bei der Ersthilfe machten, bis hin ins Rentenalter um ihre Kenntnisse zum x-ten Male aufzufrischen. Alle gemeinsam folgten den Ausführungen von Marianne Simon, BRK Waldmünchen, um in Zukunft die Grundfertigkeiten der Ersthelfer zu beherrschen. Angefangen bei der Einschätzung der Lage in Form von Bewusstsein und Atmung prüfen, Entfernen von Fremdkörpern, der Verbringung in die stabile Seitenlage, Atem erleichternde Haltung, bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, alle Themen wurden besprochen und teils praktisch geübt. Marianne Simon ging jedoch auch darauf ein, dass der Eigenschutz z.B. bei Verkehrsunfällen immer voran stehen muss. Wichtig dabei ist erst die Unfallstellenabsicherung, das Anlegen von Warnwesten und das Bergen und Verbringen von Verletzten in einen sicheren Bereich. Es ist nicht zielführend die eigene Gesundheit oder auch das eigene Leben auf´s Spiel zu setzen, zumal somit auch dem Verletzten nicht mehr geholfen werden kann. Beim Punkt Lebensrettende Maßnahmen ging die Kursleiterin Simon auch auf die Unterstützung mittels eines Defibrillators ein. Da in Gleißenberg ein "Defi" in der Sparkasse untergebracht ist, welcher in Notfällen für Jedermann zugänglich ist, wurde auch der Umgang mit diesem Gerät praktisch geübt. Doch nicht nur die Lebensrettenden Maßnahmen im Sinne der Rettungskette wurden behandelt, auch Blutungen stillen, Verbände anlegen oder das Versorgen von Insektenstichen, von Verbrennungen und Vergiftungen waren ein Teil des Ersten Hilfe Kurses. Wichtig für die Helfer ist Ruhe zu bewahren, sich Überblick zu verschaffen, dann besonnen zu reagieren und einen Hilferuf abzusetzen. Als Leitsatz gab Marianne Simon den Kursteilnehmern noch mit, der einzige Fehler den man begehen kann, ist nichts zu tun.



stabile Seitenlage wird geübt (mit Warnwesten)


Erklärung des Defibrillators


interessiert lauschten die Teilnehmer den Ausführungen von Marianne Simon

Vortrag über die Schilddrüse
Frauenbund Gleißenberg Der Frauenbund Gleißenberg lud die Apothekerin, Johanna Plach, aus Furth im Wald zum Vortrag „Die Schilddrüse – Ausgangspunkt des Wohlbefinden“ ins Pfarrheim nach Gleißenberg ein. Das Wesen der Schilddrüse bestimmt unsere Leistungsfähigkeit und Vitalität. Frau Plach zeigte anhand von Bildern den Aufbau der Schilddrüse. Sie ist ein sehr kleiner Baustein in unserem Körper, aber immens wichtig für die verschiedenen Organe. Die Schilddrüse ist in ihrem Aufbau sehr empfindlich, so wie ein Schmetterling. Die Schilddrüsenhormone beeinflussen unseren Energieumsatz, fördern den Abbau von Fetten, steigern die Aktivität des Nervensystems, den Herz-Kreislauf und noch vieles mehr. Die Schilddrüse und das Gehirn arbeiten eng zusammen damit der Körper ein optimales Hormonspiel besitzt. Jod ist der größte Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Um den täglichen Jodbedarf zu bekommen wird Jod über die Nahrung oder Tabletten zugeführt. Jeder sollte aber bedenken das per Gesetz in Deutschland allen Produkten auf dem Markt Jodsalz schon zugeführt wird. Frau Plach ging noch auf Über- bzw. Unterfunktion der Schilddrüse, sowie auf verschiedene Krankheitsbilder wie „Hashimoto“ und „Basedow“ ein. Sie erklärte auch die Behandlungswege und legte am Schluss jedem Teilnehmer ans Herz seine Schilddrüse regelmäßig untersuchen zu lassen um frühzeitig Störungen erkennen zu können.



Zuhörer


Referentin Johann Plach und Vorsitzende Maria Sauerer


Frauenbund gestaltet Kreuzweg
Am vergangenen Sonntag gestalteten die Vorstandsmitglieder des Kath. Frauenbundes Gleißenberg zusammen mit Herrn Pfarrer Franz Merl eine Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche. Zu drei Stationen des Kreuzweges wurden von den Mitgliedern Texte vorgetragen. Diese drückten die Gedanken, Ängste und Wünsche der Frauen aus, die Jesus auf seinem Leidensweg begegneten. Zum Abschluss konnten alle Besucher symbolisch für ein persönliches Anliegen eine Tonscherbe vor das Kreuz ablegen. Die Andacht wurde musikalisch von Frau Hildegard Feiner umrahmt.



Vorstandschaft mit Pfarrer Franz Merl

Faschingsfrühstück beim Frauenbund
Der Frauenbund Gleißenberg hat am „unsinnigen Donnerstag“ zum Faschingsfrühstück ins Pfarrheim eingeladen. Begonnen wurde mit einer Andacht in der Pfarrkirche, welche von der Gemeindereferentin Silvia Fuchs gestaltet wurde. In den Kyrie-Rufen hieß es „Jesus will, dass wir in unserem Leben auch Freude haben“. Wie ein roter Faden zogen sich die Worte „Freude“ und „Feste feiern“ durch diese Andacht. Nach der Andacht traf sich dann das närrische Volk im Pfarrheim zum Faschingsfrühstück. Die Frauenbundfrauen hatten den Saal toll dekoriert und alles bestens vorbereitet. 1. Vorsitzende Maria Saurer begrüßte ganz herzlich die Mutter-Kind-Gruppe in ihren tollen Kostümen, die Pfarrsenioren unter der Leitung von Marianne Seidl sowie die närrischen Frauenbundfrauen. Verschiedene Einlagen wurden im Laufe des Vormittags aufgeführt. Die Gemeindereferentin Silvia Fuchs trug ein Faschingsgedicht vor. Marianne und Irmi machten sich in einem Sketch große Gedanken über den „Blutzuckerspiegel“, durch den man angeblich abnehmen kann – je nachdem wie Hoch oder Nieder dieser ist. Leider hat ja die Irmi keinen solchen „Spiegel“. Zum Abschluss führten die Frauenbundfrauen noch den Sketch „Ein neues Vereinskleid“, welches vielseitig einsetzbar ist, auf. Bei dem Vereinskleid handelt es sich um eine „Lange Herren-Feinrippunterhose“, welche als Designer Modell von 4 Modells vorgeführt wurde. Zu tragen ist sie als Haube, Schürze, Schultertuch oder Bolerojacke. Zwischen den Aufführungen wurde mit den kleinen Faschingsgästen durch den Pfarrsaal getanzt.



volles Pfarrheim


die Krawatte musste dran glauben


Sketch "Blutzuckerspiegel"


Sketch "Ein neues Vereinskleid"

Frauenbund Gleißenberg nimmt Abschied von Emma Kreuzer
Der Katholische Frauenbund Gleißenberg nimmt mit großer Trauer Abschied von unserem Ehrenmitglied Emma Kreuzer. Unser Mitgefühl gehört der Familie und den Trauernden Angehörigen.
Die Emma war Mitglied seit der Wiedergründung 1956, am 06.März diesen Jahres wären es 60 Jahre geworden das Emma dem Gleißenberger Frauenbund angehört.
Die Emma war dem Frauenbund eng verbunden, sie nahm immer an den Veranstaltungen teil – sei es kirchlich, weltlich oder auch bei unseren Ausflügen.
Jedoch im Herbst letzten Jahres ging es gesundheitlich bergab. Sie konnte daher nicht mehr an der Jahreshauptversammlung und der Adventfeier teilnehmen.

Als Dank und Anerkennung für die langjährige Treue zu unserem Frauenbund stellen wir für Sie eine Blumenschale an das offene Grab.
Liebe Emma Ruhe in Frieden



Emma Kreuzer

Frauenbund Gleißenberg feiert Advent
Der Frauenbund lud seine Mitglieder zur Adventfeier ins Pfarrheim Gleißenberg ein. „Zur Mitte kommen“ hieß es im besinnlichen Teil dieses Abends. Die 1. Vorsitzende, Maria Saurer, begrüßte alle Frauen sowie den geistlichen Beirat, Pfarrer Franz Merl, mit den Worten „Ich freue mich, dass wir im Advent Zeit gefunden haben, Zeit füreinander und Zeit für Gott“. Als Symbol dieses Abends wurde als „Mitte“ eine Adventspirale aufgebaut. Das Bild zeigte den Weg zur Mitte, also auf Weihnachten zu. Er kann aber auch Sinnbild für den eigenen Lebensweg auf Christus hin sein. Die Adventszeit als eine Zeit des Hörens, eine Zeit des in sich hinein Spürens, eine Zeit des sich Öffnens, auch auf andere hin. Die 1. Vorsitzende sprach im Anschluss einige Dankesworte für die Unterstützung und Hilfe im vergangenen Jahr. Sie gab jedem noch einen Spruch mit ins neue Jahr. Die Zeit ist ein Geschenk, das wir schätzen sollten. Sie ist auch nicht zu kaufen, nicht zu sparen und nicht zu sammeln. Wir können sie auch nicht zurückgewinnen wenn sie verloren ist. Zeit ist eines der kostbarsten Güter unseres Lebens. Pfarrer Merl sprach dem Frauenbund Gleißenberg auch eine großes „Vergelt’s Gott“ für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr aus und wünschte allen einen besinnlichen Advent und ein friedvolles Weihnachtsfest. Gottes Segen für das kommende Jahr.



Adventspirale

Eine ganz besondere Zeit
„Frauentragen“ beim KDFB hat nun begonnen
„Auf dem Weg nach Weihnachten begleiten uns viele Dinge: Adventskranz, Adventskalender, Adventslieder, mit Lichtern geschmückte Häuser. Auch Menschen begleiten uns auf dem Weg nach Weihnachten. Menschen, die schon lange nicht mehr leben, die uns aber immer wieder in Erinnerung gerufen werden, weil sie uns eine Lichtbotschaft verkünden“. Mit diesen Worten hat Pfarrer Franz Merl am vergangenen Samstag in der Pfarrkirche St. Bartholomäus die Adventszeit eingeläutet. Heute am 1. Advent stellte sich der Hl. Johannes, eine große Lichtgestalt vor: Johannes der Täufer, wurde auch „Vorläufer von Jesus“ genannt. Gerade im Advent wird viel von ihm und seiner Botschaft in den Gottesdiensten verkündet. Gott hat ihn berufen, einfach zu leben, zur Umkehr aufzurufen und die Menschen im Jordan zu taufen. Später sollte dann auch Jesus, der Sohn Gottes, von ihm getauft werden. An den nächsten Adventsonntagen werden sich drei weitere große Lichtgestalten vorstellen. Der Hl. Nikolaus, die Hl. Luzia und die Mutter Maria. Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Merl die drei Muttergottesfiguren und übergab diese an die Familien der Ortschaften Gleißenberg, Ried und Gschwand für das Frauentragen im Advent.



Pfarrer Merl mit den gesegneten Muttergottesfiguren

Frauenbund zieht Bilanz
Zur Jahreshauptversammlung des KDFB Gleißenberg hatte die 1. Vorsitzende Maria Saurer ins Nebenzimmer im Gasthaus Pongratz "Zum Italiener" geladen. Zuvor wurde jedoch noch gemeinsam ein feierlicher Rosenkranz in der Pfarrkirche besucht. Unter dem Thema "Rosenkranz um den Frieden" wurde insbesondere die Aufmerksamkeit auf die vielen Asylsuchenden gerichtet. Vorsitzende Saurer trug unter anderem einen Friedensgruß von Rainer Woelki, Erzbischof von Köln vor. Maria Saurer konnte zur Jahreshauptversammlung Bezirksleiterin Isabell Walczuch, Gemeindeassistentin Silvia Fuchs sowie den geistlichen Beistand Pfarrer Franz Merl ganz herzlich willkommen heißen. Sie stellte mit Freude fest, dass von 78 Mitgliedern insgesamt 42 Frauen anwesend waren. Nach einem kurzen Totengedenken verlas Schriftführerin Gabi Mayer den Bericht aus dem vergangenen Jahr. Ausgehend von der letzten Jahreshauptversammlung im Oktober 2014, rief sie chronologisch die Aktivitäten in Erinnerung. Sei es unter anderem "Kino und Vino" mit dem Film "Kings Speaks", dem Vortrag "Kräuter und Bäume" gemeinsam mit dem OGV und der Referentin Burgl aus Osttirol, einer besinnlichen Adventfeier unter dem Motto "Sterne im Pfarrheim" bis zur Teilnahme an der Dorfweihnacht, sämtliche Aktionen wurden gut angenommen. Für den Fasching wurden über 500 Kücherl und sehr viele Striezeln für den Faschingsumzug gebacken, verschiedene Faschingsveranstaltungen besucht und ein Verkaufsstand beim Umzug betreut. Mit knapp 30 Aktivitäten, 5 Vorstandssitzungen und 13 Geburtstagsbesuchen war es wieder ein sehr aktives Jahr. Wobei die Kochvorträge mit der Referentin Scheidler, der Vortrag "Patientenverfügung" und auch der Tagesausflug im August besondere Momente im Jahr 2015 darstellten. Der Bezirkstag in Furth wurde besucht, teilgenommen wurde mitunter an der Maiandacht, der Fronleichnamsprozession (mit Gestaltung eines Blumenteppichs und der Organisation des Kaffee- und Kuchenbuffets) sowie am Hochfest Maria Himmelfahrt (mit Kräuterbuschenbinden). Beim OGV Fest beteiligte man sich mit einem Stand aus der Handarbeitsstube und auch die Diözesanversammlung in Arnschwang wurde besucht. Weitere Aktivitäten in den Wintermonaten waren die Sitzweil im Pfarrheim, die monatliche Handarbeitsstube, das monatliche Pfarrfrühstück, Kino und Vino Veranstaltungen und die Gestaltung der Osterkerze.
Im Anschluss des ausführlichen Jahresberichts folgte der Kassenbericht, welcher von der Schatzmeisterin Sabine Meixensperger vorbereitet und in Vertretung von Martha Lehneis vorgetragen wurde. Der detaillierte Kassenbericht wies einen leicht positiven Kassenabschluss aus. Da es weder Einwände noch Fragen zum Kassenbericht gab, folgte eine einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Vorsitzende Saurer gab anschließend noch einen kurzen Ausblick auf die bevorstehenden Aktionen und bat dann die Bezirksleiterin Isabell Walczuch, zusammen mit Pfarrer Merl bei den Ehrungen behilflich zu sein. Neben einer Ehrennadel bekam jede der Geehrten noch eine Rose überreicht.
Nach den Ehrungen berichtete Gemeindeassistentin Silvia Fuchs von ihren Erfahrungen mit den Asylsuchenden im Hotel Waldhaus. Natürlich gestaltete sich die Verständigung schwierig, da sie noch kein Deutsch beherrschten und nur wenige Englisch sprächen. Doch es war klar der Wunsch zu entnehmen Deutsch lernen zu wollen. Ebenso seien sie dankbar für Hilfe und Geschenke. Mit ihren positiven Erfahrungen wolle sie den Anwesenden auch die vorherrschenden Ängste nehmen, bat darum die Asylsuchenden menschlich zu behandeln und ihnen Achtung entgegen zu bringen. Pfarrer Merl hielt dann ein kurzes Referat über das bevorstehende Heilige Jahr der Barmherzigkeit, welches mit dem Hochfest der der unbefleckten Empfängnis beginne und mit zahlreichen Aktivitäten begangen werde. Seit 1300 n. Chr. würde das Heilige Jahr gefeiert, wobei es erst alle 100 Jahre und dann später alle 25 Jahre gefeiert wurde, damit jede Generation ein Heiliges Jahr erleben könne. Des Weiteren gäbe es auch außergewöhnliche Heilige Jahre, dies sei zum Beispiel 1933 und 1983 der Fall gewesen. Sein Referat schloss er mit einem Gebet zum Heiligen Jahr. Am Ende bedankte sich Maria Saurer bei allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung, bei der Gemeindeassistentin Silvia Fuchs, bei Pfarrer Merl und bei Hildegard Feiner. Zu guter Letzt lud sie noch zu einer gemütlichen Runde bei italienischem Essen ein und wünschte allen ein gutes Nachhause kommen.


Geehrte langjährige Mitglieder:
30 Jahre, Helga Schmitzberger
35 Jahre, Irmgard Reitmeier
40 Jahre, Fanny Ederer, Anne Simon, Inge Stelzer




Vorstandschaft mit Pfarrer Merl


Bezirksleiterin Isabell Walczuch


Gruppenfoto mit den Geehrten



Kochvortrag beim Frauenbund
Erdbeeren standen im Mittelpunkt

Zu einer weiteren Kochvorführung mit Hauswirtschaftsmeisterin Roswitha Scheidler lud der Frauenbund Gleißenberg in das Pfarrheim ein. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende, Maria Saurer, stellte sie die Referentin kurz vor und konnte gleich viel Interessantes über das heutige Thema mitteilen. Milchprodukte umrahmt von frischen Erdbeeren war diesmal das Thema. Besonders über die „Erste Beere“ im Garten konnte sie viel berichten. 100 gr. Erdbeeren haben nur 33 kcal und decken den Vitaminbedarf eines Erwachsenen am Tag. Sie sind reich an Natrium, Calcium, Kalium, haben Phosphor und Eisen als Spurenelemente. Sie waren ein heißbegehrtes Hausmittel bei Blutarmut und Bleichsucht. Am wertvollsten sind sie erntefrisch. Sie verlieren bereits nach 5 Stunden pflücken viele wertvolle Bestandteile. Danach wurden die verschiedenen Rezepte zubereitet und natürlich mit Genuss verkostet. Es gab einen Käse-Erdbeer-Salat mit Rahm-Joghurt-Dressing, Fleischsalat mit frischen Erdbeeren. Einen Orangenjoghurt und zum Abschluss eine Topfen-Erdbeer-Torte. Am Ende bedankte sich Sabine Meixensperger bei der Referentin für ihren lustigen humorvollen Vortrag und überreichte ihr noch ein kleines Präsent.



Roswitha Scheidler in "action"


Sabine Meixensperger überreichte ein Geschenk an Hauswirtschaftsmeisterin Roswitha Scheidler



Marianne Schieder referierte zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Die 1.Vorsitzende des Frauenbundes Maria Saurer konnte sich über einen überaus gut besuchten Vortrag freuen. Knapp 50 Personen waren der Einladung ins Pfarrheim gefolgt, um sich aus erster Hand informieren zu lassen. MdB Marianne Schieder informierte auf Einladung des Frauenbundes zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht sowie Organspende und beantwortete in der anschließenden Diskussion alle Fragen.
Nachdem der Bundesgerichtshof 2003 die Wirksamkeit von Patientenverfügungen im Zusammenhang mit dem Abbruch von lebensverlängernden Maßnahmen anerkannt hatte, beschloss der Deutsche Bundestag nach einer langen und intensiven gesellschaftlichen Diskussion 2009 eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung und fügte sie in das Bürgerliche Gesetzbuch ein, nachzulesen in den Paragrafen 1901a bis 1901c. Für alle Beteiligten bindend ist jede solche, von einer volljährigen Person schriftlich verfasste Willenserklärung, die Festlegungen betrifft die Zeit, in der sie sich nicht mehr selbst äußern kann, wie sie behandelt werden will. Es ist ratsam, sich im Vorfeld gut zu informieren, den Hausarzt zu Rate zu ziehen und von Zeit zu Zeit zu überprüfen, ob man die festgeschriebene Meinung noch aufrechterhalten will. Grundsätzlich gilt eine Patientenverfügung aber auch ohne Beratung und ohne zeitliche Befristung. Sie kann jederzeit verändert oder widerrufen werden. Bei den Justizministerien des Freistaates und des Bundes sowie den Wohlfahrtsverbänden, den Kirchen, den Hausärzten und den Gemeindeverwaltungen gibt es gute Informationen und entsprechende Formulierungshilfen, die auch im Internet abzurufen sind. Von großer Bedeutung ist eine zuverlässige Aufbewahrung, sodass das Schriftstück schnell zu finden ist, wenn es gebraucht wird. Sehr wichtig ist auch die Aussprache mit den Angehörigen. Gerade sie sollten den Willen des Betroffenen kennen, um im Falle des Falles in seinem Sinn entscheiden zu können. Wer eine Patientenverfügung verfasst, sollte auch über eine Vorsorgevollmacht nachdenken. Sie ermöglicht es, vorsorglich und damit rechtzeitig eine Vertrauensperson zu bestimmen, sollte man seine rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, die rechtliche Vertretung übernimmt. Damit wird die amtliche Bestellung eines Betreuers vermieden. Vielfach ist nicht bekannt, dass Ehegatten sich nicht automatisch gegenseitig vertreten können, ebenso wenig Kinder ihre Eltern und umgekehrt. Zwar wird meist ohne hinterfragen so verfahren, das ist rechtlich aber keineswegs zwingend. Eine solche Vorsorgevollmacht muss schriftlich verfasst werden und ist nur im Original gültig. Auch bei der Vorsorgevollmacht ist vor allem wichtig, dass die Vollmacht im Ernstfall gefunden wird. Eine gute Lösung ist es, diese beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer registrieren zu lassen. Wenn das Betreuungsgericht tätig wird, fragt es bei diesem Zentralregister an und kann abrufen, ob eine Betreuungsvollmacht vorliegt.
Marianne Schieder sprach auch die Hospiz- und Palliativversorgung an. Viele Menschen haben Angst vor schwerer Krankheit und einem langsamen Dahinsiechen. Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen für einen ausreichenden Ausbau der stationären und ambulanten Palliativmedizin und Hospizarbeit endlich so setzen, dass den Menschen ein Sterben in Würde ermöglicht wird.
Kurz thematisierte die Abgeordnete auch die Organspende und warb bei den Anwesenden darum, sich als Organspender zur Verfügung zu stellen. Statistisch gesehen sterben täglich drei Menschen, weil kein Spenderorgan zur Verfügung steht. Spenderausweise sind bei den Krankenkassen, in vielen Arztpraxen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erhältlich.
Am Ende bedankte sich Maria Saurer bei der Referentin Marianne Schieder für den informativen Vortrag und überreichte ihr ein kleines Geschenk. Marianne Schieder erklärte, dass es für sie eine Herzensangelegenheit sei, einer Einladung des Frauenbundes zu folgen, da sie ja auch eine „Frauenbundfrau“ sei.



gefüllte Pfarrheim mit Referentin Marianne Schieder


Maria Saurer überreicht ein kleines Geschenk an die Referentin



Bildungsvortrag über Erdäpfel in der Oberpfalz
Zu einem Bildungsvortrag mit einem kleinem Kochkurs über Erdäpfel in der Oberpfalz hatte der Frauenbund ins Pfarrheim Gleißenberg geladen. 20 Mitglieder folgten der Einladung und konnten sich über einen sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag der Hauswirtschaftsmeisterin Roswitha Scheidler erfreuen. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Maria Sauerer stellte sich die Referentin kurz vor und gab informative Einblicke in die Geschichte der Erdäpfel in der Oberpfalz preis. Was wäre die Oberpfalz ohne Erdäpfel, so die Referentin. Bei dem steinigen Boden und den kargen Getreideerträgen hätten immer wieder verheerende Hungersnöte geherrscht. Erst mit der Einführung der Erdäpfel seien diese Hungersnöte vorbei gewesen. Aus diesem Grund sei die Oberpfalz zeitweise auch Erdäpfelpfalz genannt worden. Bereits vor Einführung bei den Preußen, unter dem "alten Fritz", sei diese aus Südamerika stammende Frucht in der Oberpfalz schon angebaut worden. Dieses stärke-, eiweiß-, minerstoffreiche und vitaminhaltige Nahrungsmittel setzte sich Anfangs jedoch nur langsam in Europa durch. Doch dann war der Siegeszug dieser "Delikatesse für die Ärmsten" nicht mehr aufzuhalten. Mit dem Spruch "Erdäpfel in der Frejh (Früh), zum Mittag in da Brejh (Brühe), af d´Nacht in de Heit (Häute), Erdäpfel in alle Ewigkeit", gab sie ein Spruchwort aus der Oberpfalz zum Besten, welches alles über den Stellenwert dieser ernährungstechnisch wichtigen Frucht aussagte. Bei ihrem Vortrag bereitete sie vier Erdäpfelgerichte zu (gebackene Erdäpfelfächer, Strudel aus Erdäpfelmürbteig, Erdäpfel-Gemüse-Pizza und Erdäpfel-Cordon Bleu), um die vielseitigen und interessanten Zubereitungarten zu untermauern. Am Ende ihres Vortrages konnten sich die Anwesenden noch von den Köstlichkeiten überzeugen und waren von den Kostproben begeistert. Am Ende bedankte sich Maria Sauerer bei der Referentin mit ihrem lustigen, humorvollen und informativen Vortrag und überreichte ihr noch kleines Präsent.



Vorsitzende Maria Sauerer bie der Begrüßung mit Referentin Scheidler


Übersichtsaufnahme der Referentin und der Besucherinnen


Referentin Scheidler bei ihrem Vortrag


Adventsfeier des Katholischen Frauenbundes
Unter dem Motto "Und der Stern zog vor ihnen her" veranstaltete der Frauenbund Gleißenberg seine Adventsfeier. Egal ob dem passenden Tischschmuck, dem Raumschmuck, dem Gebäck, den Liedern und Geschichten oder auch als Symbol von Adventsgedanken, der Stern war der rote Faden dieser Adventsfeier. In der Zeit der Erwartung des Weihnachtsfestes sollte dieses Symbol auf den Stern der Sterne hinweisen, auf den "Stern Bethlehems".

Vorsitzende Maria Sauerer freute sich über die vielen Mitglieder, die der Einladung gefolgt waren und begrüßte sie recht herzlich. Mit verschiedenen Geschichten, Gedichten, Liedern und einer Meditation wurden die Anwesenden auf die bevorstehende Weihnachtszeit eingestimmt, natürlich alles mit dem Thema Stern. Für die adventliche Himmelsmeditation wurde von den Verantwortlichen ein blaues Tischtuch vorbereitet, auf welches die Besucher jeweils einen gelben Stern mit persönlichen Weihnachtswünschen heften konnten. Am Ende der Feier konnte sich dann jeder Besucher einen Stern mit einem Weihnachtswunsch mit nach Hause nehmen. Für die vier Adventssonntage waren vier große Sterne vorbereitet worden, welche die vier Adventssonntage kennzeichnen sollten. Für jeden Adventssonntag wurde ein Gedanke ausgewählt. Am 1. Adventssonntag war es der "Stern der Hoffnung", genommen aus dem Matthäusevangelium, wo den Weisen ein Stern aufging. Im 2. Adventssonntag wird es der "Stern der Orientierung". Denn seit alters her richten sich Menschen nach den Sternen. Wer unterwegs war oder auf hoher See nicht weiter wusste, orientierte sich an den Sternbildern.  Im 3. Adventssonntag wird es der "Stern der Erkenntnis". Wer dem Weg der Sterne folgt, blickt nach oben, muss die Augen offen halten, geht seinen Weg unbeirrt und aufmerksam in der Dunkelheit. Die große Sehnsucht nach dem Ungewöhnlichen treibt ihn oder sie voran. Der 4. Adventssonntag wird der "Stern der Nähe". In klaren Nächten im Hochgebirge sind die Sterne zum Greifen nahe. Unendliche Ruhe strahlt das Firmament aus und hüllt mich ein wie in einen schützenden Mantel. Die Sterne scheinen stillzustehen über mir wie damals der Stern von Bethlehem über den Weisen, als sie an ihr Ziel gelangten. Ich spüre die Nähe Gottes. Die Adventsfeier rundete Pfarrer Merl mit einem Gebet ab und dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement bei der Organisation der Adventsfeier. Die Bezirksvorsitzende hatte dann die Ehre drei verdiente Mitglieder des KDFB für ihre Arbeit und ihre langjährige Zugehörigkeit zu ehren. Bei einer Gulaschsuppe, einer Nachspeise, Plätzchen und Glühwein hatten die Anwesenden dann noch Gelegenheit eine gemütliche Unterhaltung zu führen.

Ehrungen
Marianne Christl wurde für ihre 25jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und einer Rose geehrt.

Lotte Reitmeier wurde für ihre 40jährige Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel und einer Rose geehrt

Else Kreutzer wurde für ihre Arbeit in der Vorstandschaft geehrt. Sie übte vier Jahre das Amt der 3.Vorsitzenden, acht Jahre das Amt der 2.Vorsitzenden und acht Jahre das Amt der Schatzmeisterin aus. Insgesamt war sie also 20 Jahre in der Vorstandschaft aktiv.



Geehrte Persönlichkeiten mit Pfarrer Merl


Eine ganz besondere Zeit

„Frauentragen“ beim KDFB hat nun begonnen
Auf dem Weg nach Weihnachten begleiten uns viele Dinge: Adventskranz, Adventskalender, Adventslieder, mit Lichtern geschmückte Häuser. Auch Menschen begleiten uns auf dem Weg nach Weihnachten. Menschen, die schon lange nicht mehr leben, die uns aber immer wieder in Erinnerung gerufen werden, weil sie uns eine Lichtbotschaft verkünden“. Mit diesen Worten hat Pfarrer Franz Merl am vergangenen Samstag in der Pfarrkirche St. Bartholomäus die Adventszeit eingeläutet.

Heute am 1. Advent stellte sich der Hl. Johannes, eine große Lichtgestalt vor:  Johannes der Täufer, wurde auch „Vorläufer von Jesus“ genannt. Gerade im Advent wird viel von ihm und seiner Botschaft in den Gottesdiensten verkündet. Gott hat ihn berufen, einfach zu leben, zur Umkehr aufzurufen und die Menschen im Jordan zu taufen. Später sollte dann auch Jesus, der Sohn Gottes, von ihm getauft werden.

An den nächsten Adventsonntagen werden sich drei weitere große Lichtgestalten vorstellen. Der Hl. Nikolaus, die Hl. Luzia und die Mutter Maria. Am Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Merl die drei Muttergottesfiguren und übergab diese an die Familien der Ortschaften Gleißenberg, Ried und Gschwand für das Frauentragen im Advent.



Pfarrer Merl mit den gesegneten Muttergottesfiguren


Pfarrer Merl mit Kindern nach dem Gottesdienst


Besucheransturm zur "Weiberwalz"
Vergangene Woche lud der Frauenbund Gleißenberg zu dem Vortrag „Weiberwalz“ ins Pfarrheim Gleißenberg ein. Viele Freunde, Bekannte und Interessierte lauschten dem Vortrag von den Glaskünstlerinnen Louise Lang aus Gleißenberg und Franca Tasch aus Würzburg. Die beiden waren über 2 Jahre auf der Walz quer durch die ganze Welt unterwegs. Ihre Idee der Weiberwalz leitet sich von der Walz der Handwerksgesellen/innen ab. Arbeiten für Kost und Logie, lernen von neuen Techniken und Tricks, neugierig auf andere Kulturen und Leute. Bei einer Power-Point Präsentation zeigten sie die vielen Bilder und erzählten dazu von den großartigen Eindrücken aus diesen Erlebnissen.

Ausgangspunkt war die Glasfachschule in Zwiesel, wo die beiden ihre Ausbildung zur Glasmacherin abschlossen. Im August 2012 begann eine zweijährige Wanderschaft durch die großen Glasfabriken und kleinen Studios der Welt. Sie bereisten mit ihrem Rucksack 22 Länder von Europa über Amerika nach Australien, Asien und über Russland zurück. Durch Europa mussten sie erst das Reisen mit dem Rucksack lernen. Wie reisen wir, wie funktioniert es und vor allem die vielen verschiedenen Sprachen. In 7 Monaten durch Europa, dabei machten sie die Erfahrung mit ganz unterschiedlichsten Fahrzeugen und Personen zu reisen.

In Amerika faszinierte vor allem die großartige Natur die Beiden. Das Glasmachen in Amerika ist viel weiter fortgeschritten als in Europa. Dort arbeiten sie vor allem mit viel Farbe. In Australien und Neuseeland waren sie bei sehr netten Familien auf deren Farmen untergebracht. Die beiden arbeiteten als Abwechslung auf deren Farmen mit. Beim Glasmachen probierten sie immer wieder neue Ideen aus. Die vielen Erzeugnisse die sie aus Glas produzierten wurden immer wieder, gut verpackt, nach Hause geschickt, und so entstanden viele Objekte für ihre Ausstellungen.

Weiter ging es dann nach Asien. Japan, Indien, Taiwan, China und Vietnam wurden durchreist. Viele Länder mit den unterschiedlichsten Glasfabriken, von riesig bis ganz klein. Faszinierend waren die verschiedenen Kulturen und die Dimension des jeweiligen Landes. Das Ungewisse wo sie am Abend landen werden, machte das Ganze spannend. Russland und die Türkei standen als letzter Abschnitt auf dem Programm, bis sie am 03.08.2014, nach 2 Jahren und 2 Tagen, in Zwiesel wieder ankamen.

Auf ihrer Internetseite www.Weiberwalz.de kann jeder die ausführlichen Tagebucheintragungen zu dieser Weiberwalz nachlesen.


von links Louise Lang, Frauenbundvorsitzende Maria Saurer, Franca Tasch

Familienwanderung führt Frauenbund nach Furth im Wald
Der Drachensee in Furth im Wald war das Ziel der Familienwanderung des Gleißenberger Frauenbundes am vergangenen Sonntagnachmittag. Eine stattliche Zahl Pfarrangehöriger fuhr bei schönem Herbstwetter in Fahrgemeinschaften nach Furth im Wald, wo sich der Drachensee ganz idyllisch in die Landschaft schmiegt. Beim Rundwanderweg konnte sich jeder Teilnehmer überzeugen welches Juwel hier geschaffen wurde. Ein kleiner Abstecher an die Naturbeobachtungsstation vermittelte welch Vielfalt an Tierwelt sich hier bereits in der kurzen Zeit angesiedelt hat. Abgerundet wurde diese Tour mit einer gemütlichen Einkehr in der Gaststätte Voithenberghütte "Auf der Öd" beim Vereinsmitglied  Belinda Bierl.




95 Jahre Frauenbund Gleißenberg
Aus diesem Anlass lud der KDFB seine Mitglieder zu einer Jubiläumsfahrt nach Regensburg ein. Als Ehrengäste waren Bezirksleiterin Isabel Walczuk aus Furth im Wald und der geistliche Beirat, H.H. Pfarrer Franz Baumgartner, mit dabei. In Regensburg angekommen stand als erstes eine Domführung auf dem Programm. Der Dom St. Peter, erbaut ab 1250, ist eine der Hauptsehenswürdigkeit und  architektonisches Wahrzeichen Regensburgs. Es ist das bedeutenste gotische Bauwerk Süddeutschlands und berühmt für seine mittelalterlichen Glasfenster. Im Mittelalter war Regensburg die Nordgrenze des Römisches Reiches, wo im Militärlager an die 6000 römische Soldaten stationiert waren. Deshalb war Regensburg zur damaligen Zeit schon eine sehr wichtige Stadt. Das Bistum wurde im 13. Jahrhundert vom Hl. Bonifazius gegründet. Die Bauzeit des Domes betrug mehr als 350 Jahre, immer wenn Geld in der Kasse war konnte weitergebaut werden. Der Regensburger Dom ist eine Bischofskirche und es werden nur an besonderen Hochfesten Gottesdienste gefeiert. Ein Hochamt ist jeden Sonntag um 10.00 Uhr mit den berühmten Regensburger Domspatzen. Die Führerin zeigte nicht nur wo sich der "Teufel und seine Großmutter" versteckten, sondern erzählte auch vom Bau der neuen Orgel und wo sich die alte Orgel befindet. Im Anschluss konnten noch der Dom-Kreuzgang und die alten historischen Gewölbe hinter dem Dom besichtigt werden. Eine Stadtführung stand als nächstes auf dem Programm. Bei sehr schönem Wetter ging es für den größeren Teil der Gruppe zu Fuß durch die Altstadt. Die mittelalterliche Altstadt ist erhalten geblieben. Es befinden sich 1400 Denkmäler in ihr und seit 2006 ist Regensburg auf der Unesco Welterbe Liste. Regensburg war früher eine große und sehr reiche Handelsstadt mit 60 Palästen. Hier wurden Seide, Samt, Gewürze, Weihrauch sowie das berühmte Muranoglas gehandelt. Der Weg führte vom Dom zum Bischofshof, zum Alten Rathaus, Fisch- und Fleischmarkt und zur Steinernen Brücke. Im Nordteil des Bischofshofes befindet sich der Turm "Porta Praetoria". Es wurde auch erklärt, dass jede Regensburger Brauerei eine Gruppierung oder einen Verein unterstützt. Die Bischofshofbrauerei unterstützt die Regensburger Domspatzen. Im Alten Rathaus ist der Baustil Venedigs nachgeahmt, und Türme am Haus waren total "in". Je reicher der Besitzer war, desto größer war der Turm. Am Fischmarkt wurde erzählt, dass im Mittelalter Fische eine sehr große Rolle gespielt haben. Auch Biber wurden  damals als Fisch bezeichnet, um das Gebot des Fastens etwas zu biegen und so in der Fastenzeit sein Fleisch essen zu dürfen. Am Fleischmarkt durften die Schweine frei herumlaufen, sie waren die sogenannten "Rennsäue" und dienten als Müllabfuhr. Zum Ende der Führung ging es zur Wurstkuchel, zum Salzstadel und zur Steinernen Brücke. Diese ist eine romanische Ingenieursbaukunst in Vollendung, die Bauzeit betrug 11 Jahre. Für die Frauen die nicht so gut zu Fuß waren, wurden Plätze im "City-Bus" gemietet. Ganz gemütlich fuhren diese Frauen durch die historische Altstadt bis zum fürstlichen Schloß St. Emmeram vorbei an der Steiernen Brücke und zurück zum Dom. Zum Mittagessen trafen sich alle wieder im Biergarten des Gasthauses "Alte Linde" bei der Steinernen Brücke. Von hier hatte man einen tollen Blick auf die Kulisse der Altstadt. Am Nachmittag war als letzte Station der Adlersberg das Ziel. In der Walfahrtskirche zu Ehren Mariens wurde eine kleine Andacht anlässlich des Jubiläums gefeiert. In seiner Predikt sprach H.H. Pfarrer Baumgartner vom "Guten Rat". Der KDFB Gleißenberg hat in seinen 95 Jahren der Pfarrei mit Rat und Tat beigestanden und diese unterstützt. "Bleiben sie weiterhin eine Gemeinschaft, die wie Maria berufen ist, hineinzuwirken als katholische Frau, im Dienste des Guten Rates", sprach Pfarrer Baumgartner zu den Mitgliedern des Frauenbundes. Auch Bezirksleiterin, Frau Walczuch, sprach ein paar Glückwünsche anlässlich dieses Jubiläums aus. Den Frauen von damals mit ihrem geistlichen Beirat, H.H. Pfarrer Stark, ist es zu verdanken, dass Gleißenberg seit 95 Jahren einen Frauenbund hat. Sie hob besonders die gute Zusammenarbeit zwischen Bezirk und Zweigverein hervor. Der Frauenbund Gleißenberg nahm all die Jahre immer an den verschiedensten Veranstaltungen teli, sei es auf Diözesan- oder Bezirksebene.Nach einer gemütlichen Einkehr im Biergarten brach der Frauenbund am späten Nachmittag in Richtung Heimat auf.


Mitglieder des Frauenbundes nach der Andacht in der Wallfahrtskirche


>>> 'Närrische Weiber' treiben ihr Unwesen

Nicht nur die Frauenwelt folgte der Einladung des KDFB

Dass viele Einwohner eigentlich nicht so recht aus ihrer Haut können und mit der fünften Gleißenberger Jahreszeit - dem Fasching - ziemlich fest verwurzelt sind, zeigte sich am unsinnigen Donnerstag, als ersatzweise der Katholische Frauenbund zum Weiberfasching einlud. Gleich in aller Frühe hielt Pfarrer Franz Baumgartner einen Gottesdienst und danach begaben sich die Besucher unter musikalischer Begleitung in das naheliegende Pfarrheim.


Thomas Ascherl (im Hintergrund) sorgt seit vielen Jahren am unsinnigen Donnerstag für die musikalische Unterhaltung in Gleißenberg.

Die Plätze im Pfarrsaal reichten gerade noch aus und unter den etwa 80 Frauen und Männern, egal ob jung oder alt, entwickelte sich bei einem ausgiebigen Frühstück eine prächtige Stimmung. Natürlich hatten die Mitglieder des Frauenbundes im Vorfeld viele Schmankerln hergerichtet, wo auch das eine oder andere Glas Sekt dazu passte und somit die anwesenden Krawattenträger leichter 'bearbeitet' werden konnten. Außerdem trugen die Mesnerin Gabi Mayer, Pfarrer Franz Baumgartner, Liesl Stelzer, Hedwig Klein und Gabriele Lang-Kröll mit einigen Sketchen zur weiteren Aufheiterung bei.


'Bei Petrus im Himmel' führten Gabi Mayer (stehend) und Pfarrer Baumgartner (r.) auf.


Auch der Matthias 'Sparkassen-Fischer' wurde seiner Krawatte entledigt.

Gegen Mittag löste sich dann die lustige Faschingsgesellschaft wieder auf, ehe einige Hartgesottene noch die ansässige Bäckerei sowie Metzgerei aufsuchten, um ein klein wenig Gaudi zu verbreiten. Nicht zu vergessen sind auch ein paar Frauen der Gschwander Viasam Stoderer, die alljährlich nach dem Gleißenberger 'Aufwärm-Frühstück' nach Furth im Wald fahren, wo sie ebenfalls im dortigen Geschäftsleben stets für ausgelassene Heiterkeit sorgen.


Ein weiterer Damentrupp rüstete sich im Pfarrheim zur Fahrt nach Furth im Wald, um dort ebenso Unwesen zu treiben.

Laut Hörensagen wurde gegen Abend von mehreren Frauengruppen schließlich noch das Gasthaus 'Zum Grisl' ins Visier genommen. Und diejenigen, die die 'Gleißenberger Weiberwelt' schon einmal erlebt haben, die wissen ganz genau, dass am unsinnigen Donnerstag das 'Weiblein' keinesfalls vor Mitternacht nach Hause kommt. Somit waren am Freitagmorgen mit Sicherheit viele Männer froh, wenn sie wieder eine brave Frau - eventuell sogar mit Kopfschmerzen - im Hause hatten.

>>> Über den Burgstall nach Herzogau

Junge-Frauen-Gruppe des KDFB organisierte Familienwinterwanderung

Die Junge-Frauen-Gruppe vom Katholischen Frauenbund veranstaltete letzten Sonntag eine Familienwinterwanderung nach Herzogau. Einige Mitglieder, Nichtmitglieder oder auch Familien mit Kindern versammelten sich beim Pfarrheim und marschierten dann unter professioneller Führung über den Wertstoffhof Richtung Burgstall. Es wurde eine abwechslungsreiche Strecke ausgesucht. Diese führte zunächst auf einem steilen Pfad durch den verschneiten Wald, bis man auf mehreren Forststraßen nach gut zwei Stunden Herzogau erreichte.


Die Teilnehmer wanderten von Gleißenberg nach Herzogau.

Im dortigen Pfarrhof, alias 'Cafe Froschkönig', hat die Besitzerin die Wanderer herzlich in Empfang genommen und man konnte sich bei wohliger Wärme mit vielen Köstlichkeiten wieder stärken, ehe ein Shuttleservice wieder alle gut nach Hause brachte.

>>> Weitere Hilfsaktionen durch den Frauenbund

Firma Eckl lieferte Kaminofen nach Fischerdorf

Der Katholische Frauenbund organisierte vor kurzem wieder eine Hilfsaktion nach Fischerdorf. Hier wurde im Besonderen um einen Kaminofen gebeten. Die Vorsitzende Maria Saurer fragte in Schorndorf beim Ofenhaus Eckl an, ob es der Firma möglich wäre, einen solchen Ofen zur Verfügung zu stellen. Sie erhielt sofort eine Zusage und auch die Lieferung sowie die Installation des Ofens wurden kostenlos übernommen. Am vergangenen Wochenende konnte nun ein neuer Kaminofen bei der Familie Zitzelsberger in Fischerdorf aufgestellt werden. Die Familie Zitzelsberger ist eine der wenigen Familien, die ihr Haus nicht abreißen mussten. Sie können nun nach acht Monaten Renovierungszeit im Februar wieder einziehen.


Die Firma Eckl installierte den Kaminofen bei der Familie Zitzelsberger.

Maria Saurer war eine von den ersten Helferinnen, die im Hochwassergebiet Deggendorf tätig wurden. Durch ihren stetigen und engagierten Einsatz konnte schon sehr vielen Familien in den Ortschaften Fischerdorf, Natternberg und Natternberg-Siedlung durch Sach- und Geldspenden geholfen werden. Mit den unzähligen Unterstützungsfahrten ist inzwischen eine tiefe Freundschaft zwischen den geschädigten Familien und dem Team des örtlichen Frauenbundes entstanden. Als Erkennungszeichen dabei dient dem Frauenbund-Team ein grauer Ford-Transit, den das Autohaus Mühlbauer aus Ried bei Gleißenberg kostenlos und jederzeit zur Verfügung stellt. Maria Saurer wünscht sich zudem, dass noch viele solcher Aktionen in das Gebiet von Deggendorf gestartet werden.

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