Aktuelles von den Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried


Pfarrsenioren feierten ausgelassen Fasching
Schon traditionell der alljährliche Fasching der Pfarrsenioren aus Gleißenberg, Lixenried, Ried und Gschwand. Dazu konnte vor einigen Tagen Teamsprecherin Marianne Seidl in einer lustigen Rede im proppenvollen Gleißenberger Pfarrheim zahlreiche zum Teil lustig maskierte Seniorinnen und Senioren begrüßen. Ihr besonderer Gruß galt Hochwürden Pfarrer Franz Merl, Gemeindeassistentin Silvia Fuchs, Bürgermeister Josef Christl und einer starken Abordnung des Faschingsausrichters, der FFW Gleißenberg. Nach Kaffee und Kuchen wurde den Geburtstagskindern des vergangenen Monats gratuliert, wozu Musikant Tom ein Geburtstagsständchen spielte. Außerdem wurde mit einem Schnapserln mit allen Geburtstagskindern des vergangenen Jahres angestoßen. Der Höhepunkt des kurzweiligen Nachmittags war dann der Einmarsch des Faschingskomitees mit den beiden Faschingspräsidenten Franz Simon und Christian Ederer an der Spitze. Simon begrüßte seinerseits die Senioren ehe das Faschingskomitee getreu dem diesjährigen Motto das Jagerlied anstimmte. Der Sketch ´die letzte Frist´ sorgte für allgemeine Erheiterung, ehe mit Witzen und einen Schätzspiel so mancher Lacher folgte. Tom Ascherl stimmte auf seiner Quetschn Lieder zum Schunkeln, Tanzen und Mitsingen an, während das Faschingskomitee für Nachschub an Schnapserln sorgte. Zur Stärkung gab es dann noch eine leckere Gulaschsuppe, bevor ein schöner und unterhaltsamer Nachmittag viel zu früh zu Ende ging. Das nächste Monatstreffen der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried findet am 15. März als Krankensalbungsgottesdienst statt.


Es wurde fleißig getanzt


Lustige Masken der Pfarrsenioren


Ein Schnapserl geht immer


Faschingskomitee beim Jagerlied


Sketch ´Die letzte Frist´


Pfarrsenioren feierten Advent
Das letzte Treffen der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried stand ganz im Motto der besinnlichen Zeit vor Weihnachten. Marianne Seidl vom Helferteam konnte zur diesjährigen Adventfeier im Gleißenberger Pfarrheim neben zahlreichen Seniorinnen und Senioren aus Gleißenberg, Lixenried, Ried und Gschwand vor allem auch Pfarrer Franz Merl, Gemeindereferentin Silvia Fuchs, Kirchenpfleger Josef Liegl aus Lixenried, Bürgermeister Josef Christl und die Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Wolfgang Bierl und Anton Pfeifer begrüßen. Nachden Grußworten von Pfarrer Merl und Bürgermeister Christl wurde wie schon obligatorisch den Geburtstagskindern des letzten Monats gratuliert. Den besinnlichen Teil mit schönen Weihnachts- und Winterliedern gestalteten Auhofbauer Karl Schreiner zusammen mit Johanna Heitzer. Dazwischen lasen Carolin, Johanna und Marianne Weihnachtsgeschichten und -gedichte vor. Zur besinnlichen Feier gab es Kaffee, Plätzchen und ein üppiges Kuchenbuffet, das von der Freiwilligen Feuerwehr Gleißenberg und dem OGV Gleißenberg sowie Anna Kolbeck zubereitet und gespendet worden war. Zu späterer Stunde konnten die pfarrsenioren dann ein leckeres Abendessen mit Schnitzel und Kartoffelsalat sowie zum Nachtisch ein Eis geniessen. Sprecherin Marianne Seidl bedankte sich bei Busfahrer Werner, Max Riederer sowie dem Helferteam mit einem kleinen Geschenk für die ganzjährige Unterstützung. in ganz besonderes Dankeschön ging an die Schreinerei Johann Bierl aus Gschwand für eine großzügige Geldspende für die Senioren anstelle von Weihnachtsgeschenken für die Kundschaft. Und auch Anton Pfeifer hat die Seniorenadvenmtfeier finanziell unterstützt. Verabschiedet wurde die Seiorinnen und Senioren sowie die Gäste mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest mit kleinen, liebevoll verpackten Glasschalen mit selbstgebackenen Plätzchen des Seniorenteams, die auch an die kranken und verhinderten Senioren noch verteilt wurden. Das erste Monatstreffen im neuen Jahr findet dann wieder am 18. Januar 2017 statt.


ein Teil der Pfarrsenioren im Gleißenberger Pfarrheim


das Helferteam zusammen mit Pfarrer Franz Merl, Gemeindereferentin Silvia Fuchs und den Seniorenbeauftragten der Gemeinde


Diabetes-Vortrag für Pfarrsenioren
Beim Monatstreffen im November der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried im Gleißenberger Pfarrheim stand ein interessanter Vortrag zum Thema Diabetes im Mittelpunkt. Frau Jutta Rewitzer, Apothekerin in Furth im Wald, berichtete in einen kurzweiligen und interessanten Vortrag mit Beamerunterstützung über die Volkskrankheit in seinen verschiedenen Ausprägungen und Typen. Schwerpunkt des Vortrags war Diabetes Typ 2, der mittlerweile eine echte Zivilisationskrankheit darstellt von der mittlerweile 10% der Bevölkerung betroffen ist. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko am sog. Alterszucker zu erkranken auf über 30% an. Aber es gibt Möglichkeiten der Früherkennung. Dazu stellte Frau Rewitzer einen Fragebogen mit 8 einfachen Fragen vor, der es erlaubt das Risiko an Diabetes 2 zu erkranken etwas besser einschätzen zu können. Dieser Fragebogen nennt sich ´FINDRISK - einfach das Diabetes Risiko testen´ und stammt von der Deutschen Diabetes-Stiftung. . Nach ihrem Vortrag stellte sich Frau Rewitzer den Fragen der Seniorinnen und Senioren. Diese wiederum bedankten sich bei der Referentin recht herzlich und Marianne Seidl überreichte ein kleines Geschenk. Zu Beginn des Treffens gab es bereits für alle Kaffee, Kuchen und Striezeln. Außerdem wurde den Geburtstagskindern des Monats wie üblich mit einem kleinen Geschenk und einem Gedicht gratuliert. Marianne Seidl bedankte sich außerdem bei allen recht herzlich für die Geburtstagsüberraschung beim Weinfest der Pfarrsenioren. Nach dem Vortrag ging man nicht mit leerem Magen nach Hause, sondern genoss gemeinsam noch eine kleine Brotzeit. Mit den besten Wünschen für die anstehende Adventszeit wurden die Senioren und Senioren dann bis zum 14. Dezember verabschiedet, wenn die gemeinsame Adventfeier ansteht.

Frau Rewitzer beim Vortrag


Frau Seidl dankt Frau Rewitzer für ihren Vortrag


Senioren feiern Weinfest

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Senioren besuchten Flughafen München
Im proppenvollen Bus mit über 50 Teilnehmern aus Gleißenberg, lixenried, Ried und Gschwand machten sich die pfarrsenioren auf zu ihrer letzten Ausflugsfahrt in Richtung München. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten MdL Dr. Gerhard Hopp ging es bei herrlichem Ausflugswetter um 11:00 Uhr los ins Erdiger Moos zum zweitgrößten deutschen Flughafen, den Franz-Josef-Strauß-Airport. Nach einer kurzen Pause mit kleiner Verpflegung auf einem Rastplatz ging es direkt zum Airport. Dort wurden die Senioren bereits von Herrn Eigelsreiter, den Beauftragten des Landtags, erwartet und in den Markenraum geleitet, wo schon alles vorbereitet war und er mit einem sehr interessanten Vortrag alles Wissenswerte über den Flughafen berichtete. So wurden die Seniorinnen und Senioren ausführlich über Größe, Mitarbeiterzahl, Anzahl der Starts und Landungen und besonders über die geplante 3. Startbahn informiert. Die Ausflügler bekamen einen sehr guten Überblick über den Flughafen und sein Umfeld. Nach einer kleinen Stärkung durch Getränke ging es weiter zum Bus für die Airport-Tour. Nach derSicherheitskontrolle, die sehr streng genommen aber reibungslos verlief, stiegen alle wieder in den Bus, wo ein netter junger Mann alles sehr genau erklärte und auch die vielen Fragen der Senioren beantwortete. Ein Höhepunkt war sicherlich das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380 mit Platz für ca 900 Personen, das zufällig in München und ganz nah zu sehen war. Insgesamt waren alle waren überrascht über die Größe dieses Flagschiff von Airbus, aberd auch über die Größe des Flughafens selbst. Täglich landen und starten rund 600 Flugzeuge. Anschließend ging es noch zum Essen nach Wang. Frisch gestärkt fuhr Busfahrer Max vom Reisunternehmen Bierl alle wieder wohlbehalten nach Hause. Es war ein langer - wegen der vielen Staus - aber sehr interssanter Tag für die Senioren. Ein herzlichen Dankeschön gilt dabei MdL Hr. Dr. Hopp, der dies ermöglich hat. Nachdem die Ausflugssaison damit beendet ist, steht als nächster Termin das Weinfest am 12. Oktober im Pfarrheim an.


ein Teil der Ausflügler am Münchner Flughafen

Pfarrsenioren feierten zünftiges Sommerfest
Letze Woche trafen sich gut 50 Pfarrsenioren aus Gleißenberg. Lixenried, Ried und Gschwand zum Sommerfest im Pfarrheim St. Bartholomäus. Der besondere Gruß von Sprecherin Marianne Seidl galt dabei Pfarrer Anthony Adeola, der im August Pfarrer vertritt und dabei einen sehr guten Eindruck bei den Pfarrangehörigen hinterlässt. Das Sommerfest startete mit Kaffee und Kücherl, während für die musikalische Unterhaltung mit Karl Schreiner, besser bekannt als Auhofbauer, erneut ein gern gesehener Gast in Gleißenberg mit seiner Quetsch sorgte. Er gestaltete den Nachmittag in seiner unnachahmlichen Weise mit alten Liedern und Witzen. Anschließend wurde den Geburtstagskindern des letzten Monats mit einem Geburtstagsgedicht und einem musikalischen Ständchen gratuliert. In der Folge wurde intensiv über die anstehenden Termine - den Nachmittag des Frauenbundes, die Fahrt der Marianischen Männerkongregation und den Ausflug der Pfarrsenioren zum Flughafen München - berichtet und diskutiert. Danach gab es wieder was für den Gaumen, denn die beiden Grillmeister Mich und Sepp zeigten sich als wahre Meister am Grill. Bei leckerem Salatbuffett, Grillfleisch, Würstchen und Grillsoßen langten die Senioren gerne zu und genossen das gemeinsame Essen unter Gleichgesinnten. Als alle eigentlich schon satt waren, gab es noch Eis oder Eiskaffee, was bei den warmen Temperaturen gerne angenommen wurde. Bevor Marianne Seidl die Senioren verabschiedete, bedankte sie sich noch bei allen die zum Gelingen des Nachmittags beigetragen hatten und überreichte Herr Pfr. Adeola den Monstranzbohnenrosenkranz der Senioren als kleines Andenken und Dank. Mit einem Gebet für die Kranken und dem Segen verabschiedete auch er sich. Die nächste Fahrt zum Münchner Flughafen ist am Dienstag, den 13. September um 11:00 Uhr. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.


Der Auhofbauer beim Sommerfest der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried


Auch Pfarrer Anthona Adeola mischte sich unter die Besucher

Senioren besuchten Fränkisches Seenland
Der Brombachsee in Mittelfranken war das Ausflugsziel der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried vor einigen Tagen. Bereits zeitig am Vormittag ging die Reise im wieder voll besetzten Bus des Reisebüro Bierl los über Kesselhütte, Gleißenberg, Gschwand, Lixenried und Ried in Richtung Nürnberg. Dort gab es an einer Haltestelle eine erste Rast zu einer Brotzeit, wo Wurstsemmel, Brezn, Striezl, Kaffee, Bier und Wasser kräftig zugesprochen wurde. Leider hatte der Wettergott kein Einsehen mit den Ausflüglern und es begann zu regnen. Die Senioren nahmen es aber gelassen und die Fahrt zum Brombachsee ging weiter. In Ramsberg ging es dann auf das riesige Ausflugsschiff, der einzige Fahrgast-Trimaran Europas und dort wartete schon Kaffee und toller Kuchen auf die Teilnehmer. Frisch gestärkt wurde das Sonnendeck erkundet und das Schiff besichtigt. Sehr erfreulich war, dass alle mitmachen konnten, denn es gab einen Panoramaaufzug für die etwas gehbehinderten Senioren. Die 90-minüte Rundfahrt um den 9 qkm großen See ging viel zu schnell vorbei und dann ging es Richtung Schwandorf zur Einkehr beim Musikantenwirt in Kreith. Dieser spielte zur Brotzeit zünftig auf. Am Abend mahnte Fahrer Max zum Aufbruch. Im Bus wurden noch die alt bekannten Lieder aus der Jugend mitgesungen nach der schönen CD vom Wirt. Müde und zufrieden kehrten alle wieder wohlbehalten heim. Die nächste Fahrt ist am 13. Juli geplant und geht nach Marienbad in Böhmen. Wer mitmöchte kann sich bereits melden.


ein Teil der Ausflügler auf dem Rundfahrtschiff am Brombachsee

Pfarrsenioren auf Bayerwaldfahrt
Letzte Woche stand für die Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried wieder einer der beliebten Monatsausflüge auf dem Programm, der diesmal in den Bayerischen Wald führte. Mit Fahrer Max vom Busunternehmen Bierl startete man zur Mittagszeit mit bester Stimmung von Gleißenberg, Ried, Gschwand und Lixenried aus. Zunächst führte die Reise nach Regenhütte, wo das dortige Tiermuseum Pfeifer besucht wurde. Über 500 präparierte Tiere unter dem Motto „Alle Tiere unserer Kontinente von der Maus bis zum Elefanten“ zeigten die Vielfalt der Natur, wobei vor allem die einheimischen Arten wie Reh, Fuchs, Bär oder Hirsch vertreten waren, aber auch Löwen, Schildkröten und Affen. Nach dieser interessanten Tour durch die Welt der Tiere gings zum Kaffeetrinken ins Cafe Berti, das wegen seiner riesigen Windbeutel bekannt ist. Gestärkt ging es dann weiter nach Schweinshütt in den Bibelgarten, wo die örtliche OGV-Vorsitzende und Mitgestalterin des Bibelgartens, Frau Köppel, auf die Besuchergruppe aus dem Bayerischen Meran wartete und mit einer interessanten Führung überraschte. Der Bibelgarten ist aufgeteilt in einen Teil für das neue und einen Teil für das alte Testament. Frau Köppel erzählte den Senioren viele wissenswerte Detail über die Pflanzen und Blumen aus biblischer Sicht. Abgerundet wurde die Führung durch einen Besuch in der schönen und modernen Kirche, wo für die Kranken und Daheimgebliebenen gebetet wurde. Den Abschluss des gemütlichen Nachmittags bildete dann eine Einkehr in das Landhotel Mühl mit seinem singenden Wirt. Dieser spielte zünftig für seine Gäste auf und verstand es meisterlich die Senioren zum Mitsingen und mit vielen Witzen zum Lachen zu bringen. Somit fand auch der zweite Ausflug der Pfarrsenioren einen gelungenen Ausklang, ehe die Heimreise wieder angetreten wurde. Die nächste Fahrt der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried führt dann am Dienstag, den 14. Juni ins Fränkische an den Brombachsee im dortigen Seenland.


Pfarrsenioren beim Singenden Wirt, Landhotel Mühl



Bilder aus dem Tiermuseum Pfeifer



Bilder aus dem Tiermuseum Pfeifer



Pfarrsenioren stimmen sich auf Ostern ein
Beim monatlichen Treffen der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried im Pfarrheim Gleißenberg standen neben der Einstimmung auf Ostern auch Informationen des gemeindlichen Seniorenbeauftragten im Mittelpunkt. Zunächst begrüßte Marianne Seidl begrüßte die wieder sehr zahlreich anwesenden Seniorinnen und Senioren. Im Anschluss gratulierte man dann gemeinsam den Geburtstagskindern des vergangenen Monats. Anschließend gab es Kaffee und dazu erfreute ein tolles Kuchenbuffet die Senioren. So wurde bei angeregten Gesprächen ein unterhaltsamer Nachmittag begonnen. Dazu trug auch der Auhofbauer, Karl Schreiner, in bewährter Manier mit alten Liedern und Geschichten wesentlich bei. Und die junge Lena Wittmann trug fünf Ratschläge für Senioren vor und wünschte zum Schluss allen frohe Ostern mit einem kleinen Gedicht. Anschließend klärte der Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Wolfgang Bierl, die Senioren mithilfe des Seniorenwegweisers und der Notfallmappe über Möglichkeiten der Bezuschussung und Hilfen seitens des Landratsamtes auf. Er steht den Senioren auch in Zukunft bei Bedarf als Ansprechpartner zur Verfügung. Gerne unterschrieben die Senioren auch die vorgelegte Liste zur Erhaltung der Volksmusik auf Bayern 1. Zum Abschluss des kurzweiligen Nachmittags wurden nochmals die geplanten Fahrten durchgesprochen und das Jahresprogramm verteilt. Mit einer deftigen Brotzeit endete der gesellige Nachmittag. Bereits am 20. April starten die Senioren mit den Tagesausflügen nach Böhmisch-Eisenstein, Klattau und Einkehr in den Schwiazastuben in Rittsteig.








Jahresrückblick der Pfarrsenioren
Krankensalbungsgottesdienst der Pfarrsenioren und anschl. Monatstreffen im Pfarrheim
Vor kurzen luden die Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried zum Gottesdienst mit Krankensalbung in die Pfarrkirche Gleißenberg ein. Wie jedes Jahr war der Gottesdienst den verstorbenen Senioren des letzten Jahres gewidmet und diesmal auch ganz besonders für Markus Bösl, der beim Oktoberfest noch für die Senioren aufgespielt hatte. Herr Pfarrer Merl und Gemeindereferentin Frau Silvia Fuchs gestalteten den Gottesdienst sehr feierlich und Hildegard Feiner untermalte auf der Orgel. Anschließend traf man sich im Pfarrheim zum Monatstreffen, wo schon die vier Firmkinder Leonie Altmann, Hannah Schmidt, Julian Reithmeier und Lukas Wittmann auf die zahlreichen Seniorinnen und Senioren warteten. Sie stellten sich einzeln vor und sangen mit Frau Fuchs und den Senioren ein Frühlingslied. Dann übernahmen sie auch noch den Service und halfen kräftig in der Küche mit. Die Senioren waren begeistert von den Kindern und der Nachmittag verging wiedermal viel zu schnell. Auch allen Geburtstagskindern des Monats wurde mit Glückwünschen und einem Gedicht gratuliert. Zum Schluss wurde noch abgestimmt wo die Fahrten 2016 hingehen. Man entschied sich für folgende Ausflugsziele: Zum Brombachsee mit Schifffahrt, nach Marienbad, nochmals nach Klattau über böhmisch Eisenstein und Regenhütte. Das nächste Treffen der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried findet am 16. März statt mit Einstimmen auf Ostern und kleinen Überraschungen.


Krankensalbungsgottesdienst in der Pfarrkirche mit Pfarrer Merl



Firmkinder mit Frau Fuchs



Jahresrückblick der Pfarrsenioren
Letzen Donnerstag trafen sich zum ersten Mal in diesem Jahr die Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried im Gleißenberger Pfarrheim, um zum einen auf das vergangene Jahr zurückzublicken und um das neue Jahr zu planen. Die Sprecherin des Organisationsteams, Marianne Seidl, konnte dazu im proppenvollen Pfarrheim neben vielen Seniorinnen und Senioren aus Gleißenberg, Lixenried, Gschwand und Ried vor allem H.H. Pfarrer Franz Merl, Gemeindeassistentin Silvia Fuchs sowie Bürgermeister Josef Christl begrüßen. Zunächst galt es nach schönem Brauch, den Geburtstagkindern des Monats Januar zu gratulieren, wobei mit den Geburtstagskindern mit einem Glas Sekt auf das neue Lebensjahr angestoßen wurde. Anschließend konnten sich alle bei Kaffee und einem tollen Kuchenbuffet ausgiebig stärken, bevor der Jahresrückblick mit dem Totengedenken und einem Vaterunser für die Verstorbenen des letzten Jahres begann. Anschließend wurde auf 2015 zurückgeblickt, wobei der Bericht mit vielen Bildern per Beamer begleitet wurde. Im Februar war Fasching mit den Viasamstoderern angesagt mit Karaoke, Musik und Tanz. Im März dann der Krankensalbungsgottesdienst und alte Bilder und Zeitungsausschnitte seit der Gründung 1982. Der April brachte einen Vortrag der AOK über Neues aus der Pflege und Absicherungen im Pflegefall. Auch wurden die langjährigen Teamkolleginnen Gabi Bierl und Elvira Riederer verabschiedet. Im Mai besuchte man das Maibaumaufstellen und machte eine schöne Fahrt nach Wackersdorf in die Heimat von Pfarrer Merl, während im Juni die Ausflugsziele Fischbachau und Birkenstein hießen. Im heißen Juli ging es dann ins benachbarte Tschechien nach Klattau, wo man mit Egid Hoffmann einen kundigen Führer hatte. Der August war geprägt vom traditionellen Sommerfest, das der Auhofbauer musikalisch begleitete, ehe im September eine Schifffahrt auf der Donau von Regensburg zur Walhalla die Teilnehmer begeisterte. Im Oktober freuten sich schon alle auf das legendäre Oktoberfest in Lixenried beim Bundesbierschutz. Im November dann der Jahresabschluss mit adventlicher Feier. Auch für das Jahr 2016 stehen wieder viele Optionen offen wie ein Besuch der Waldbühne im Kolpinghaus in Furth im Februar und ein Vortrag zum Thema Gesundheit. Darüber hinaus sind Fahrten nach Wiesent zum Nepaltempel, zur Brauereibesichtigung in Abensberg, eine Fahrt nach Pilsen, das Tiermuseum Pfeifer in Regenhütte und die Dampfbierbrauerei Zwiesel mögliche Ausflugsziele. Nach der Vorstellung der möglichen Ziele die sich die Senioren aussuchen können, gab es zum Schluss noch ein reichhaltiges Büffet, das durch zahlreiche Spenden ermöglicht worden war. In jedem Fall steht den Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried ein ereignis- und abwechslungsreiches Jahr bevor, zu dem alle Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen sind. Los geht es am 17. Februar mit dem Vortrag von Apothekerin Frau Jutta Rewitzer.


Pfarrsenioren



Kuchenbuffet



Ehrengäste



Pfarrsenioren stimmten sich auf Adventszeit ein
Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich die Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried zum monatlichen Beisammensein im Gleißenberger Pfarrheim. Zum Jahresabschluss sollte die fröhliche Einstimmung auf die anstehende Weihnachtszeit im Mittelpunkt stehen und wieder waren sehr viele Seniorinnen und Senioren gekommen. Zur besonderen Freude der Teilnehmer war auch Pfarrer Franz Merl gekommen. Zu Beginn wurde traditionell den Geburtstagskindern des Monats mit einem Gedicht und einem kleinen Geschenk gratuliert. Für die Unterhaltung war in gewohnter Manier der Auhofbauer Karl Schreiner aus Furth im Wald zuständig. Er spielte und erzählte in seiner unnachahmlichen Art und sorgte so für einen kurzweiligen Nachmittag. Und auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt mit Kaffee und Kuchen, den die Seniorinnen zum Teil selbst gebacken hatten. Dazu gab es noch eine Auswahl an Getränken und leckere Canapes. Carolin Weihrauch hatte im Vorfeld für die Senioren kleine Gläser mit verschiedenen Marmeladen vorbereitet, die sehr gerne angenommen wurden. Pfarrer Merl sprach über das heilige Jahr der Barmherzigkeit, welches Papst Franziskus vom 8. Dezember bis nächstes Jahr am 20. November ausgerufen hat. Ferner verteilte er Faltblätter für den Hausgottesdienst und gab den Anwesenden seinen Segen. Sprecherin Marianne Seidl dankte abschließend Pfarrer Merl, Carolin Weihrauch, Karl Schreiner und allen Helfern recht herzlich für die Unterstützung und wünschte allen anwesenden Seniorinnen und Senioren eine schöne Adventszeit.


Teilnehmer mit Auhofbauer im Hintergrund



Karl Schreiner, Auhofbauer, mit Pfarrer Merl sitzend




BBS Lixenried organisiert Oktoberfest für Pfarrsenioren
Bei strahlendem Sonnenschein folgten ca. 90 Pfarrsenioren aus Lixenried und Gleißenberg der Einladung des BBS Lixenried zu einem Oktoberfest im Pfarrheim Lixenried. BBS Vorstand Matthias Zangl begrüßte die vielen Senioren und führte aus, wie es zu dieser Veranstaltung gekommen ist. Bereits vor fünf Jahren hatte der BBS ein Oktoberfest für die Pfarrsenioren veranstaltet, welches damals sehr gut angenommen wurde. Bei mehreren Gesprächen mit Senioren und Marianne Seidl (Verantwortliche Pfarrsenioren) kam zum Ausdruck, dass man eine solche Veranstaltung sehr positiv aufnehmen würde. Die Verantwortlichen des BBS Lixenried erklärten sich bereit das Oktoberfest zu organisieren und fanden auch sofort viele Freiwillige. Monika Kreitinger und Anna Christl (beide BBS Mitglieder und Pfarrgemeinderatsangehörige) übernahmen den Küchenablauf und die Organisation von Bewirtung, welche durch die BBS Mädels übernommen wurde. Kuchenspenden kamen von weiblichen BBS Mitgliedern, Bauernbrot wurde von Elfriede Plötz (vulgo Tragl) gespendet und drei junge Musikanten aus Lixenried (Christoph Hofmann, Lukas Hofmann und Markus Bösl) erklärten sich bereit für Unterhaltung zu sorgen. Zum Kuchen gabs natürlich noch Kaffee und später stand auch noch Presssack und Wurstsalat mit Bauernbrot bereit. Finanziert wurde die Veranstaltung durch Spenden und sollte noch ein Fehlbetrag offen sein, so würde der BBS die restlichen Kosten übernehmen. Die BBS Mitglieder nutzten die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Senioren, um aus dessen reichen Erfahrungsschatz und Erinnerungen einiges aus der Vergangenheit zu erfahren. Natürlich war dabei auch die eine oder andere Anekdote zu vernehmen. Die Senioren hatten sichtlich Spaß und genossen die Unterhaltung. Vorstand Zangl dankte seinem ganzen Team für die Arbeit im Vorfeld und während der Veranstaltung. Einmal mehr zeigte sich, dass der BBS Lixenried eine wichtige gesellschaftliche Rolle im Dorf spielt.


junge Musikanten aus Lixenried



"ein volles Haus"




Pfarrsenioren besuchten Regensburg
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und die Senioren des Seniorenclubs Gleißenberg-Lixenried hatten sich als letztes Ausflugziel in diesem Jahr die Bezirkshauptstadt Regensburg und eine Donaufahrt vorgenommen. Bei bester Stimmung und vollem Bus des Reisebüros Wess ging es mit dem bewährten Busfahrer Werner von Ried, Gleißenberg, Gschwand und Lixenried in Richtung der oberpfälzischen Metropole an der Donau. Während der Fahrt wurde gemeinsam wieder den monatlichen Geburtstagskindern gratuliert und die obligatorischen Bonbons verteilt. In Regensburg angekommen ging es zunächst in das weithin sichtbare und bekannte Wahrzeichen der alten Römerstadt, den Dom. Dort wurden für die kranken und verhinderten Pfarrsenioren, die nicht dabei sein konnten, gebetet und Kerzen angezündet. Nach eingehender Besichtigung des imposanten Gotteshauses und einem gemeinsamen Marienlied ging es zu Fuß über den Domplatz zur Schiffsanlegestelle gleich neben der weltberühmten Steinernen Brücke. Viele nutzen dabei die Gelegenheit sich in der historischen Wurstkuchel mit einer kleinen Brotzeit zu stärken oder man genoss einfach das geschäftige Treiben am Donauufer. Voller Vorfreude bestiegen die Pfarrsenioren dann das Ausflugsschiff, in dem die Plätze für die Ausflügler reserviert waren. Pünktlich legte das bekannte Ausflugsschiff ´Kristallprinzessin´ ab und es ging Richtung Donaustauf und Walhalla. Bei Kaffee und Kuchen an Bord verging die Zeit wie im Fluge und alle waren von dem schönen Schiff begeistert, das mit sehr vielen Swarovskisteinen dekoriert war. Nach zweistündiger Fahrt stand der Bus wieder bereit zur Rückfahrt in die Heimat. Auf der Heimfahrt gab es noch in Michelsneukirchen einen zünftigen Halt mit Abendessen. Bester Stimmung, satt und müde erreichten alle nach einer schönen und abwechslungsreichen Fahrt wieder heimatliche Gefilde. Das nächste Treffen der Pfarrsenioren ist am 24. Oktober in Lixenried beim Oktoberfest mit dem Bundesbierschutz Lixenried.


vor dem Ausflugsschiff "Kristallprinzessin"



auf dem Schiff



auf dem Schiff


Sommerfest der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried
Nach einigen interessanten Fahrten während der Sommermonate feierten die Pfarrsenioren nunmehr in heimischen Gefilden ein zünftiges Sommerfest. Wegen der unsicheren Witterung entschloss man sich im Pfarrheim Gleißenberg zu feiern. Dort war für die vielen Gäste vom Seniorenteam alles bestens vorbereitet. Es begann mit Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet. Richtig bayrisch ging es dann mit leckerem Rollbraten, gemischten Salaten und Bauernbrot zu. Zu einem richtigen Sommerfest gehört natürlich auch die passende musikalische Unterhaltung, für die in bewährter Manier der Auhofbauer Karl Schreiner sorgte. Seine alten Volkslieder - teil lustig, teils zum Mitsingen - kamen im vollbesetzten Pfarrheim bestens an. Dazwischen blieb noch genügend Zeit zum gemütlichen Ratsch und netter Unterhaltung. Auch der H.H. Professor Dr. Grzesicak, die Urlaubsvertretung von Herrn Pfarrer. Merl besuchte die Senioren kurz und gab allen seinen Segen. Zwischenzeitlich wurde auch den monatlichen Geburtstagskindern gratuliert, ehe sich abschließend Marianne Seidl beim Auhofbauern sowie den Kuchen-, Gurken und Brotspendern bedankte. Zugleich kündigte sie das nächste Treffen für den 23. September mit einer Fahrt nach Regensburg und Schifffahrt auf der Donau an. Das Oktoberfest in Lixenried mit dem Bundesbierschutz findet am Samstag, den 24. Oktober, ab 14:00 Uhr statt.


Auhofbauer Karl Schreiner beim Musizieren




Pfarrsenioren führt der Weg zum Wallfahrtsort nach Maria Birkenstein
Die Verantwortlichen des Seniorenteams hatten diesmal ein besonders schönes Ziel im Landkreis Miesbach in Oberbayern ausgewählt. Ziel war der Wallfahrtsort Birkenstein, bei Fischbachau in Oberbayern. Bei schönem Reisewetter machten sich am vergangenen Mittwochmorgen insgesamt 57 Senioren aus der Pfarrei Gleißenberg/Lixenried auf zur Muttergottes nach Birkenstein. Auf der Hinfahrt gab es zunächst bei München einen kurzen Halt mit Brotzeit und frischem Kaffee, ehe man über Miesbach und dem schönen Schliersee in Fischbachau beim Oberwirt zum Mittagessen eintraf. Nach dem Essen und einem kurzen Fußweg zur Gnadenkapelle, erwartete Schwester Eresta, die Oberpfälzer zu einem emotionalen und interessanten Vortrag über die Geschichte des Gnadenortes. Während des Betens überkam den damaligen Pfarrer ein leichter Schlaf und die Mutter Gottes versprach, all denen zu helfen die sie hier anriefen. An dem Ort, wo dem Pfarrer im Traum die Mutter Gottes erschienen war, war es für den Bau einer Kapelle notwendig den Felsen zu ummauern. Damit war der nötige Bauplatz geschaffen. 1673 wurde mit dem Bau begonnen und 1679 wurde die Muttergottes in der damaligen kleinen Kapelle aufgestellt. Rund um die Kapelle wurden Birken gepflanzt, daher der Name Birkenstein. Da die Kapelle bald zu klein wurde, plante man eine größere, die sogenannte Loreto-Kapelle zu errichten. Am 14. Mai 1710 wurde mit dem Bau begonnen und am 26. Oktober desselben Jahres zog die Gnadenmutter, die während der Bauzeit in der Kirche in Fischbachau stand in ihr neues Heim. Seitdem ist es ein bekannter Gnadenort, wohin viele Hilfesuchende kommen um sich Hilfe und Trost bei der Muttergottes zu erbitten. Im Anschluss ging es zur Pfarrkirche nach Fischbachau, wo normalerweise der in Klessing gebürtige Pfarrer Spitzhirn tätig ist. Auf Grund eines Trauerfalls war dieser aber zur selben Zeit in Waffenbrunn und deshalb erwartete der Messner die Pfarrsenioren in der wunderschönen Kirche. Nach dem abschießenden Kaffee im bekannten Winkelstüberl mit seinen vielen Kaffeemühlen ging es über Rosenheim Richtung Heimat. Busfahrer Werner, vom Reiseunternehmen Wess, brachte die Senioren wieder wohlbehalten, müde und glücklich nach Hause. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Fahrt und viele haben sich schon wieder für die Nächste am 15. Juli nach Klattau angemeldet, die vom ehemaligen stellvertr. Landrat Egid Hoffmann begleitet wird.


vor der Kapelle (einige Teilnehmer fehlen)



in der Pfarrkirche Fischbachbau



Auf den Spuren von Pfarrer Merl
Eine Reise in die Heimat von Pfarrer Franz Merl stand auf dem Programm des Ausfluges der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried. Rappelvoll trotz regnerischem Wetter mit 57 Teilnehmern war dazu der Bus des Reisebüros Wess am vergangenen Mittwoch mit dem Ziel Wackersdorf. Pfarrer Franz Merl hatte dank seiner guten Kontakte alles bestens vorbereitet. Der schöne und unterhaltsame Nachmittag begann mit einer feierlichen Maiandacht in der frisch renovierten Pfarrkirche mit einer Maiandacht. Pfarrer Merl erzählte über die Geschichte und gelungene Renovierung seiner Heimatkirche. Eine weitere Überraschung hatte Herrn Pfarrer Merl parat, als auch sein Vater und seine Schwester die Gäste an der Kirche begrüßten und den ganzen Nachmittag mit den Ausflüglern verbrachten. Anschließend begrüßte auch noch Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter die Ausflügler aus dem Bayerischen Meran und begleitete die Senioren mit im Bus durch Wackersdorf, das große und innovative Industriegebiet mit namhaften Firmen, das Seengebiet als auch nach Irlach, dem Geburtsort von Pfarrer Merl. Bürgermeister Falter erzählte alles Wissenswerte über den Braunkohleabbau, über die WAA mit den vielen Demonstrationen und vor allem den enormen Aufschwung von Wackersdorf mit über 5000 neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Nach gut einer Stunde verabschiedete sich Bürgermeister Falter, da er noch eine Trauung hatte. Marianne Seidl bedankte sich bei ihm mit einem kleinen Präsent für den informativen und interessanten Bericht über seine Heimatgemeinde. Anschließend führte die Reise ins Seerano, einer Gaststätte zwischen Murner- und Brückelsee. Die Zeit dort verging trotz des Dauerregens wie im Fluge und alle waren begeistert von den Erläuterungen. Nach Kaffee und Kuchen, einer Brotzeit und vor allem dem ganz wichtigen Ratsch brachte Busfahrer Werner alle wieder wohlbehalten nach Hause. Die nächste Fahrt führt am 17. Juni nach Birkenstein und ist bereits ausgebucht.


Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried bei ihrem Ausflug nach Wackersdorf mit Pfarrer Franz Merl



Bürgermeister Thomas Falter (links) und Pfarrer Franz Merl (rechts) in der Pfarrkirche Wackersdorf



Wenn plötzlich ein Angehöriger pflegebedürftig wird
Das Betreuerteam des Seniorenclubs konnte für die Informationsveranstaltung über Pflege von Angehörigen, die Pflegeberaterin der AOK, Dagmar Kneip als Referentin gewinnen. Dass dies ein immer wichtigeres Thema für ältere Bürger ist, zeigte sich an knapp über 60 Besuchern dieser Veranstaltung. Die Leiterin Marianne Seidl hieß die Referentin, Pfarrer Merl und alle Anwesenden herzlich willkommen. Pfarrer Merl begrüßte die Anwesenden ebenfalls und sprach noch ein kleines Segensgebet. Er war sichtlich erfreut über die große Besucherschar. Gaby Bierl und Elvira Riederer schieden vor kurzem auf eigenen Wunsch aus dem Betreuerteam aus. Gaby Bierl gehörte dem Team seit Dez. 2000 an und Elvira Riederer gehörte dem Team seit der ersten Stunde des Seniorenclubs an (seit über 25 Jahren). Für ihr Engagement hatten die Senioren für beide jeweils ein kleines Präsent vorbereitet. Was wäre, wenn plötzlich ein Angehöriger pflegebedürftig wäre, so Dagmar Kneip. Das Risiko, pflegebedürftig zu werden kann jeden aus heiterem Himmel treffen. In einer Zeit, wo zumeist beide Ehepartner berufstätig sind und viele finanzielle Verpflichtungen darauf ausgerichtet sind, stellt dies für die Betroffenen ein riesiges Problem dar. Wie soll das alles funktionieren, ist dann die meist gestellte Frage. Möglich ist eine Kombinationspflege (Pflege im häuslichen Bereich) mit Pflege durch die Angehörigen (Pflegegeld) und ergänzt durch häusliche Pflegehilfe (Sozialstation). Die Leistungen der Tages- und Nachtpflege sind zusammen mit Sach- und Geldleistungen möglich. Neu ist, dass bei der Kombination von Pflegesachleistungen mit Tages- und Nachtpflege das 1,5 fache des monatlichen Sachleistungshöchstbetrages in Anspruch genommen werden kann. Es können maximal 100 Prozent Sachleistung mit 50 Prozent Tages- und Nachtpflege oder maximal 100 Prozent Tages- und Nachtpflege mit 50 Prozent Sachleistung kombiniert werden. Sofern die Sachleistungshöchstbeträge nicht ausgeschöpft werden, ist daneben anteiliges Pflegegeld möglich. Frau Kopp ging weiter ausführlich auch auf die Möglichkeit der Kurzzeitpflege und auf die Leistungen für Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz ein. In Pflegekursen vermitteln ausgebildete Pflegekräfte Kenntnisse und Fertigkeiten, die die Pflege und Betreuung zu Hause erheblich erleichtern können. Möglich sind außerdem individuelle Schulungen, im Einzelfall kommen Pflegefachkräfte zur Beratung auch nach Hause. Am Ende des Vortrages bedankte sich Marianne Seidl bei der Referentin und überreichte ihr noch ein kleines Geschenk. Zum Schluss des Seniorennachmittags wurde durch die Anwesenden bei Kaffee und Kuchen noch ausführlich über den Vortrag diskutiert.


Geschenke für ausgeschiedene Mitglieder



Marianne Seidl bedankt sich bei der Referentin Dagmar Kneipü



Drei Pfarrsenioren beim Betrachten der Bilder und Zeitungsausschnitte


Monatstreffen der Pfarrsenioren
Zum ersten Monatstreffen im neuen Jahr kamen 50 Personen ins Pfarrheim. Pfarrer Merl begrüßte die Anwesenden mit den besten Wünschen fürs neue Jahr und hieß alle recht herzlich Willkommen. Der Begrüßung folgte ein Gedicht zum Jahreswechsel und anschließend wurde allen gratuliert, welche seit dem letzten Treffen ihren Geburtstag feiern konnten. Wie üblich zum Jahresbeginn wurde das Programm (Fahrtziele, Vorträge und heilige Feste) fürs kommende Jahr besprochen. Mit zahlreichen Bildern und Zeitungsberichten blickte man auf die Aktivitäten der Pfarrsenioren zurück. Die Bilder zeugten von Jubiläen, Treffen im alten und neuen Pfarrheim und unzähligen Ausflugsfahrten. Zusätzlich zu den Bilder wurden auch die Zeitungsberichte von Beginn an rumgereicht. Sogar die Einladung zum ersten Treffen vom 07. Oktober 1986 war vorhanden. Natürlich weckten die Bilder zahlreiche Erinnerungen, die unter den Anwesenden rege ausgetauscht wurden. Die Folge war ein unterhaltsames und kurzweiliges Treffen. Den Abschluß bildete ein Abendgebet von Pfarrer Merl. Das nächste Treffen (Faschingsgaudi) wird am 11. Februar abgehalten. Geplant ist hierbei auch ein Besuch vom Faschingskomittee.


Hilde Bierl bedankte sich bei Pfarrer Merl für sein Engagement



Drei Pfarrsenioren beim Betrachten der Bilder und Zeitungsausschnitte


Weihnachtsfeier der Pfarrsenioren Gleißenberg
Zum Jahresabschluss trafen sich die Pfarrsenioren im Pfarrheim. Marianne Seidl konnte Pfarrer. Franz Merl, 1.Bürgermeister Josef Christl, die Seniorenbeauftragten des Gemeinderates Anton Pfeiffer und Wolfgang Bierl, Stadtrat Michael Engl, die Kirchenpfleger und Gemeindereferentin Silvia Fuchs herzlich willkommen heißen. Im Anschluss bedankte sich Pfarrer Merl für die Hilfe und Unterstützung des Seniorenteams, sowie deren Arbeit bei der Vorbereitung der Weihnachtsfeier. Er wünschte sich weiterhin für 2015 ein gutes Miteinander. Bürgermeister Josef Christl bedankte sich für die Einladung und übergab eine kleine Geldspende. Er dankte dem Seniorenteam für die vorzügliche Arbeit des vergangenen Jahres, für die vielen Vorträge und die vielen Ausflugsfahrten, was natürliche unzählige Stunden an ehrenamtlicher Arbeit bedeutet hat. Er wünschte allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr 2015. Den Ansprachen folgte dann der besinnliche Teil, der von den Senioren Hedwig Klein, Anna Dobmeier, Liesl Stelzer, Rosa Plötz und Konrad Dobmeier gestaltet wurde. Musikalisch wurden sie wie immer von Hildegard Feiner am Klavier begleitet. Die Senioren nahmen den Ball auf und sangen kräftig mit. Nach dem besinnlichen Teil bekam dann noch jeder ein kleines Geschenk. Ein leckeres Abendessen rundete die Weihnachtsfeier ab und Marianne Seidl bedankte sich am Ende bei Pfarrer Merl, der mit einem Gebet und einem Schlusssegen die Weihnachtsfeier beendete.

Pfarrer Merl, Bürgermeister Christl, Stadtrat Engl und die beiden Kirchenpfleger




Ausflug der Pfarrsenioren nach Wettzell
Der letzte Ausflug der Pfarrsenioren ging zur geodätischen Forschungsstation nach Wettzell. Im geodätischen Observatorium in Wettzell werden Messungen zu Satelliten und Radiosternen durchgeführt, um Positionen von Punkten auf der Erde und die Lage und Orientierung der Erde im Weltraum permanent zu beobachten. Diese Informationen dienen der Realisierung globaler Referenzsysteme, die für zahlreiche Aufgaben im Bereich der Geowissenschaften (z.B. Kontinentalverschiebung, Meeresspiegelschwankungen), in der Raumfahrt, aber auch in Bereichen des alltäglichen Lebens (z.B. Vermessung, Navigation) die Grundlage bilden. Bei der Besichtigung der Station gab´s hierüber durch einen Mitarbeiter einen interessanten Vortrag. Das geodätische Observatorium stellt bundesweit eine einmalige Forschungsstation zur Vermessung von Erde und Weltraum dar. Nach diesem sehr anspruchsvollen Vortrag und der Besichtigung der Anlagen ging´s weiter zum Lindner-Bräu in Bad Kötzting. Das herrliche Ausflugswetter trug dann dazu bei, dass alle Teilnehmer die Einkehr genossen und auch dieser Ausflug in sehr guter Erinnerung bleiben wird.


Pfarrsenioren auf Fahrt
Kürzlich gingen die Pfarrsenioren wieder auf Fahrt. Mit dem Reiseunternehmen Wess mit Busfahrer Werner  führte die Fahrt diesmal nach Bogenberg. Vor der Abfahrt begrüßte das Seniorenteam die Senioren recht herzlich. Besonders willkommen hießen Sie hierbei Pfarrer Baumgartner. Die Fahrt wurde dann genutzt, um den Geburtstagskindern zu gratulieren.

In der Kirche am Bogenberg hielt Pfarrer Baumgartner eine Andacht zu Ehren Mariens in Hoffnung, da der Bogenberg einer der bekanntesten Marien-Wallfahrtsorte in Bayern ist. Der Legende nach, wurde im Jahr 1104 ein steinernes Gnadenbild gegen die Strömung der Donau angeschwemmt und dann von Graf Aswin auf den Bogenberg gebracht. Anschließend folgte eine Kirchenführung mit Pfarrer  Baumgartner. Nach der Führung konnten die Senioren den Blick bei herrlichem Wetter ins Gäubodenland genießen und dabei auch den Weg betrachten, welcher bei der Holzkirchener Kerzenwallfahrt zurück gelegt werden muß. Hierbei handelt es sich um eine Fußwallfahrt, die am Pfingstfreitag von Holzkirchen aus über 75 km zum Heiligtum auf den Bogenberg führt und dort am Pfingstsonntag endet. Die Wallfahrt wird schon seit über 500 Jahren durchgeführt.

Die Kerze, ein von Wachs umwickelter, fast 13 m langer und ein Zentner schwerer Fichtenstamm, wird während der Wallfahrt auf der Schulter zweier Träger und an manchen Streckenabschnitten stehend von einem einzigen Mann alleine getragen.

Die Weiterfahrt führte dann nach Degenbach zur gemütlichen Einkehr. Zusätzlich wurde bei der Heimfahrt ein Abstecher über Hunderdorf, der Heimat Pfarrer Baumgarnters genommen. Er schwärmte von seiner Heimat,  wo er aufgewachsen ist.  Bekannt ist Hunderdorf vor allem als Heimat des „Mühlhiasl“. Ein angeblicher Weissager  und Prophet, weswegen man ihn auch den „Waldpropheten“ (in Bezug auf den Bayerischen Wald) nannte. Ob er wirklich lebte, ist umstritten, gilt aber als wahrscheinlich.

Zum Schluss der Reise wurden die Senioren zu den nächsten Treffen am 27. Juli zum Pfarrfest und am 03. August zum Dorffest eingeladen.


Reisegruppe der Pfarrsenioren
>>> 'Krankensalbung bedeutet Stärkung der Seele'

Viele Senioren folgten Einladung zum Krankensalbungsgottesdienst

In Verbindung mit dem monatlichen Treffen der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried waren am vergangenen Mittwoch alle Pfarrangehörigen auch zu einem Krankensalbungsgottesdienst geladen. Pfarrer Franz Baumgartner, der die Heilige Messe zelebrierte, freute sich, dass wieder so viele Teilnehmer der Einladung gefolgt waren.

In seiner Begrüßung erwähnte der Pfarrer, dass die Menschen in den Unsicherheiten des Lebens, in Not und Krankheit, Hilfe und Wegbeleiter suchen. Viele aber suchen auch Hilfe und Heil im Gebet, vielleicht sogar im Fürbittgebet bei der Gottesmutter. Die Kirche biete die Krankensalbung an - nicht zu verstehen als letzte Ölung - und sie solle helfen, wieder heil zu werden, damit man seinen Aufgaben nachgehen könne. Es solle aber auch eine Stärkung der Seele sein, denn jede Krankheit schädige auch das Innerste, das Empfinden und das Denken. Wer krank sei, brauche die Nähe des Anderen und die Nähe Gottes, denn sie gäben ihm Kraft.

Bei der weiteren Ansprache ging Pfarrer Baumgartner auf die innere Haltung des Menschen ein. Sie ändere und reife vor allem dann, wenn man sich selbst der eigenen Wahrheit und Wirklichkeit des herannahenden Alters stelle. Wer diese Herausforderung annehme, der trauere nicht mehr der vergangenen Jugend nach.

Ebenso stelle die Altersdemenz der Eltern viele Kinder vor große Herausforderungen. Da die Last auf nur wenige Kinder verteilt sei, komme es dann auch schnell zu Überforderungen. Man habe das Gefühl: 'Ich schaffe das nicht mehr'. Man möchte sich ja um den dementen Vater kümmern und auch pflegen, aber es gehe einfach nicht mehr. In solchen Fällen sollte man sich keinesfalls scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, so Baumgartner.

Danach segnete Pfarrer Baumgartner das Öl und lud die Gottesdienstbesucher einzeln zur Spendung der Krankensalbung. Ferner gestalteten einige Senioren die Heilige Messe mit, indem sie die Lesung sowie die Fürbitten vortrugen und Hildegard Feiner spielte an der Orgel.


Pfarrer Franz Baumgartner spendete den Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried die Krankensalbung.

Zum Ausklang des Seniorennachmittages versammelten sich noch viele Teilnehmer im Pfarrheim. Dort hatte das Betreuerteam wie gewohnt alles bestens vorbereitet und Gaby Bierl sprach einige Grußworte, wobei man auch den letzten Geburtstagskindern und allen 'Seppen' gratulierte. Ebenso wurden die anstehenden Ausflugsfahrten besprochen, die ab Mai wieder starten sollen und das nächste Seniorentreffen findet voraussichtlich am 9. April statt.

>>> Weihnachtsstimmung bei den Senioren

Adventfeier im Pfarrheim mit besinnlichen Liedern, Geschenken und Dankesworten

Eine schön gestaltete Adventfeier bildete letzten Mittwoch den Jahresabschluss der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried. Im festlich geschmückten Pfarrheim konnte die Sprecherin des Betreuerteams, Marianne Seidl, neben den zahlreichen Senioren auch Pfarrer Franz Baumgartner, Bürgermeister Josef Christl, Seniorenbeauftragten Anton Pfeifer und Kirchenpfleger Josef Mayer begrüßen.


Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Adventfeier der Pfarrsenioren.

Den besinnlichen Teil gestalteten einige Senioren mit Gedichten und Geschichten. Musikalisch umrahmte die Feierlichkeit Karl Schreiner und Johanna Heitzer und am Ende stimmten alle zusammen noch in das Lied 'Es wird scho glei dumpa' ein.


Stimmungsvolle Gedichte und Weihnachtslieder begleiteten den besinnlichen Teil.

Im Anschluss daran dankte Pfarrer Franz Baumgartner zuerst dem Betreuerteam, das unermüdlichen Einsatz für die Senioren an den Tag lege. Ferner seien die Senioren selbst eine wichtige Säule im Pfarrleben und mit unterschiedlichsten Aktionen beweisen sie, dass sie nicht auf dem Abstellgleis stünden. Im Auftrag der Schreinerei Johann Bierl überreichte dann Pfarrer Baumgartner noch einen Geldbetrag und die Betreuerinnen bekamen ein kleines Präsent. Ebenso richteten Bürgermeister Christl und Seniorenbeauftragter Pfeifer ihre Grußworte an die Teilnehmer und überreichten einen Scheck im Namen der Gemeinde für die Seniorenarbeit.

Nach den vielen Dankesworten hatte man auch für die Senioren noch ein kleines Geschenk sowie ein leckeres Abendessen vorbereitet, ehe allesamt mit den besten Weihnachts- und Neujahrswünschen wieder den Heimweg antraten.

>>> Die Geschichte der Maria von Guadelupe

Referent Gerd Paulus beeindruckte beim Seniorennachmittag

Das monatliche Treffen der Pfarrsenioren Gleißenberg-Lixenried fand vergangenen Mittwoch im Pfarrheim statt. Die Betreuerin Gaby Bierl konnte neben den Senioren auch Pfarrer Franz Baumgartner und Gerd Paulus aus Lam begrüßen. Zuerst gratulierte man wieder den Geburtstagskindern und nach dem Kaffeetrinken führte Pfarrer Baumgartner hin zu dem Vortrag über Maria von Guadelupe und übergab das Wort dann dem Referenten.

Gerd Paulus erzählte, dass 1531 die Muttergottes dem Indio Juan Diego in Mexiko erschien und in seinem Umhang ein Bild hierließ, das Lateinamerika bekehrte. Millionen Indios ließen sich daraufhin taufen. Der Referent stellte dieses Bild, von dem sich sogar die Wissenschaft eingesteht, dass es nicht von dieser Welt ist, in den Mittelpunkt des Nachmittages.


Pfarrer Franz Baumgartner begrüßte den Referenten Gerd Paulus.

Gerd Paulus berichtete über die blutige Geschichte der Eroberung Mexikos, bei der abertausende starben. Azteken und Spanier standen sich unversöhnlich gegenüber. Auch die Franziskanermissionare in Mexiko sahen nach menschlichem Ermessen keine Möglichkeit zur Evangelisierung - es sei denn, dass Gott ein Wunder schickt, schilderte Paulus die zugespitzte Lange in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts. Und dieses Wunder geschah in der Tat. Innerhalb von wenigen Jahren strömten mehr als acht Millionen Azteken zu den Missionaren, um sich taufen zu lassen und den katholischen Glauben anzunehmen, so der Insider.

Es war eine einzigartige und die größte Bekehrungswelle, die jemals stattgefunden hat. Wie konnte dies geschehen? Am Morgen des 9. Dezembers 1531 stand der Indio Juan Diego früh auf, um in der einige Meilen entfernten Kirche von Tlatilolco die heilige Messe mitzufeiern. Juan Diego war - wie sein Onkel Juan Bernardine - einer der wenigen Azteken, die sich bis dahin zum Glauben an Christus bekannten. Als er auf den Hügel Tepeyac kam, hörte er plötzlich Musik wie wunderbarer Vogelgesang. Aus blendendem Licht vernahm er eine sanfte Frauenstimme. Ihre Gestalt war von überwältigender Schönheit. Sie offenbarte sich als Jungfrau Maria und ihren innigsten Wunsch, dass man ihr an Ort und Stelle ein Gotteshaus erbaue.

Der Indio überbrachte die Botschaft dem Bischof, der ihn jedoch abwimmelte und einen Beweis forderte. Die himmlische Frau schickte ihn weitere Male, zuletzt mit einer Pracht leuchtend schöner Blumen, die eigentlich auf dem steinigen und gefrorenen Boden hätten gar nicht wachsen können. Der Botschafter der himmlischen Frau wollte dem Bischof die Blumen zeigen, öffnete den Umhang, genannt Tilma, und die verschwenderisch duftende Pracht fiel auf den Boden. Im selben Augenblick erschien auf der Tilma ein leuchtend schönes Bild der Mutter Christi, so Paulus. Fassungslos starrten alle auf das Geschehen und knieten sich vor dem Bild nieder, das nicht von Menschenhand gemacht und noch heute unversehrt in der Basilika in Mexiko-City für jedermann zu bestaunen ist.

Überwältigt von diesem großen Zeichen des Himmels beschloss der Bischof an Ort und Stelle, mit dem Bau eines Gotteshauses zu beginnen. Nach nur zwei Wochen war bereits die erste Steinkapelle errichtet. Juan Diego lebt noch 17 Jahre, bis zu seinem Tod, in einer kleinen Klause neben dem Heiligtum demütig und genügsam als großer Beter und eifriger Apostel der Heiligen Jungfrau.

Das Bild, das vom Himmel kam, sprach für sich selbst. Die Azteken, geübt im Lesen von Bildern und Symbolen, erkannten in der wunderschönen Dame mit den indianischen Zügen das Zeichen des Himmels. In Mexiko wurde die Gottesmutter zur Brückenbauerin, zur großen Versöhnerin zwischen der indianischen Kultur und den spanischen Eroberern. In der Sprache der Azteken bedeutet 'de Guadelupe' so viel wie 'welche die Steinschlange zerstört und vernichtete'. Mit dieser Schlange meinten die Indios den gefürchteten, gefiederten Schlangengott, das ungeheuerste Monster aller aztekischen Gottheiten, dem jährlich bei brutalen Ritualen 20.000 Menschenopfer dargebracht wurden.

'Die Jungfrau von Guadelupe, in all ihrer Demut und Zärtlichkeit, befreite die Einheimischen von diesem grausamen Götzen des Todes', berichtete Paulus. Natürlich blieb nicht aus, dass die Geschichte das wunderbare Bild der Jungfrau von Guadelupe als eine Erfindung der Kirche (zur Missionierung der Indios) bezeichnet wurde. Doch das Bild widerlegte bei näherer Betrachtung alle derartigen Verdächtigungen. Und je mehr die Wissenschaft in der Lage war, es zu analysieren und strengen Untersuchungen zu unterziehen, desto klarer wurde: 'Dieses Bild ist einfach unerklärlich.'

Ein Beispiel: Die Konstellation der achtstrahligen Sterne auf dem Mantel der Jungfrau von Guadelupe entspricht genau der Konstellation des Sternenhimmels am 12. Dezember 1531 über Mexiko-Stadt, dem Tag also, als dieses Bild den Menschen geschenkt wurde. Und: Die Tilma mit dem wunderbaren Bild ist jetzt schon über 470 Jahre erhalten. 'Das Gewebe weist nicht das geringste Zeichen von Verfall auf', betonte der Referent. Diese unerklärlichen Phänomene seien mit ein Grund, warum diese in einer Basilika am heutigen Stadtrand von Mexiko-City verehrte Marienikone jährlich zirka 20 Millionen Pilger anzieht. Mit einem gemeinsamen Mariengebet beendete der Referent seinen Vortrag.

Alle Teilnehmer waren beeindruckt von dem Vortrag und Gaby Bierl bedankte sich abschließend bei dem Referenten mit einem kleinen Präsent. Ferner lud Bierl zum nächsten Seniorennachmittag im Dezember ein, wo eine Weihnachtsfeier stattfindet.

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